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Einleitung


Autor: Dagmar Venohr
[erschienen in: IMAGE 8 (Ausgabe September 2008)]

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Die Einleitung gibt einen kurzen Einblick in den Inhalt der Ausgabe.

Das Ästhetische der Dinge, der Räume und der Körper, das Gestaltete ihrer Positionen, Relationen und ihrer Performanz, das Aisthetische ihrer Erscheinungsweisen, ihrer Inszenierungen und ihres Erlebens bewirkt nicht nur Effekte des Ephemeren, des Rausches, der Sucht, des Eintauchens, der Täuschung, der Diffusion oder der Zurückeroberung von Handlungsfähigkeit, sondern ist entsprechend als deren Erzeugungsfunktion in das kulturelle Artefakt zurückzuführen. – Die hier zusammengestellten Aufsätze verbindet somit vor allem der Versuch, diese ästhetischen Zustände, Ereignisse und Erscheinungsweisen von Schaufenstern, Kleidungsstücken, Warenhäusern, Filmen, von profanen Alltagsgegenständen wie Türklinken oder Fahrradhelmen, von Kunstwerken bildender Künstler und von Modezeitschriften in ihrer jeweils spezifischen Wirkkraft und ihrem Eigensinn darzustellen. Entstanden sind die Beiträge von Christiane Voss, Kathrin Busch, Wolfgang Ulrich, Gertrud Lehnert, Rüdiger Zill, Petra Leutner und Dagmar Venohr anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Ästhetik e.V. zum Thema Ästhetik und Alltagserfahrung, die im Herbst 2008 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena stattfand. In der hier hergestellten Zusammenschau wird sowohl die Faszination alltäglicher Ästhetiken im Detail nachvollziehbar, als auch die Ästhetisierung des Alltäglichen theoretisch fassbar.