News
Bewegtbilder. Medialität – Multimodalität – Materialität: Konzepte für eine Medien- und Bildtheorie
Donnerstag, den 03. März 2011 um 12:32 Uhr

Die nächste Tagung der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft (GiB) wird vom 4.05. bis 6.05.2017 unter dem Titel „Bewegtbilder. Medialität – Multimodalität – Materialität: Konzepte für eine Medien- und Bildtheorie der Technosphäre“ in Kiel stattfinden. Ein Call for Papers und weiterführende Erläuterungen werden dann demnächst gesondert an die Mitglieder der GiB verschickt werden. Info sind unter www.movingimagescience.com verfügbar.

 
Fachkonferenz "Ursprünge der Bilder" - Call for Papers
Mittwoch, den 15. September 2010 um 11:27 Uhr

Call für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Internationale Fachkonferenz

Ursprünge der Bilder

Anthropologische Diskurse in der Bildwissenschaft

Wer über Bilder redet, spricht immer auch von denen, die Bilder nutzen, und damit insbesondere auch von der Fähigkeit, Bilder nutzen zu können. Die Bildkompetenz ist dabei, soweit wir wissen, keine bei auch nur den höher entwickelten Tieren verbreitete Fähigkeit. So stellt sich die nach wie vor offene Frage, inwiefern dieses Können ein spezifisch anthropologisches ist. Die erste internationale Fachkonferenz der Gesellschaft für Bildwissenschaft wird diese Thematik vom genauer in den Blick nehmen. Im interdisziplinären Brückenschlag zwischen philosophischer Anthropologie, Kulturanthropologie, Paläoanthropologie und Entwicklungspsychologie soll dabei den Fragen nach den Anfängen der Bilder und nach ihrer Rolle für die conditio humana nachgegangen werden.

Die Fachkonferenz "Ursprünge der Bilder" wird vom 30. März (Mittwoch) bis zum 1. April (Freitag) 2011 an der Technischen Universität Chemnitz stattfinden. Sie verfolgt das Ziel, (1) empirische Befunde zu den Ursprüngen der Bildverwendung insbesondere aus der paläoanthropologischen und archäologischen, der kulturanthropologischen und der entwicklungspsychologischen Forschung vorzustellen; (2) theoretische Betrachtungen zu den Bedingungen der Möglichkeit einer Genese von Bildkompetenz in der reflexiven Auseinandersetzung mit den empirischen Untersuchungen und auf ihre methodologische Stringenz für eine bildphilosophisch fundierte philosophische Anthropologie zu beleuchten; (3) zu prüfen, wie sich die These von der Bildkompetenz als spezifischer anthropologischer Differenz in rationaler Weise verteidigen (oder widerlegen) lässt und welche Folgen das für die empirischen wie philosophischen Anthropologien hat.

Im Rahmen der Fachkonferenz soll auch Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Forschungsarbeiten einem interdisziplinär zusammengesetzten Fachpublikum vorzustellen. Insbesondere sollen dabei neue Perspektiven für die Beschäftigung mit dem eigenen Forschungsthema eröffnet werden, die sich aus der Auseinandersetzung mit Vertretern anderer Fachdisziplinen zu Forschungsmethoden, theoretischen Ansätzen und empirischen Befunden der Bildwissenschaft ergeben. Für die Vorstellung der eigenen Arbeiten ist im Rahmen der Fachkonferenz ein eigenes Zeitfenster vorgesehen. Wünschenswert ist eine Präsentation der Arbeiten in englischer Sprache. Der Doktorandentag und die hierfür vorgesehene Publikation  werden gemeinsam von Ronny Becker, Jörg R. J. Schirra und Klaus Sachs-Hombach betreut.

Die Einreichung eines Beitrags zur Fachkonferenz erfolgt in Form eines Abstracts (max. 300 Wörter, vorzugsweise in englisch), in dem Ziele, Inhalte, Methoden und – wenn bereits vorhanden – Ergebnisse der eigenen Arbeit beschrieben werden. Die Beiträge sollten bis zum 15.1.2011 per Email an Klaus Sachs-Hombach ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) geschickt werden.

 

 
Internationale Fachtagung "Kunst ohne Interpretation?"
Montag, den 13. September 2010 um 17:54 Uhr
Vom 27. bis 29. September 2010 findet am Wissenschaftskolleg Greifswald die von Tanja Michalsky (Berlin) und Jakob Steinbrenner (München) organisierte internationale Fachtagung "Kunst ohne Interpretation?" statt. Weitere Infos unter: www.wiko-greifswald.de
 
Tagung des DFG-Netzwerks Bildphilosophie
Montag, den 08. März 2010 um 21:10 Uhr
HOMO PICTOR und ANIMAL SYMBOLICUM
Zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Bildanthropologie
25. – 26. März 2010 in Essen

„Und der Mensch – das ist vor allem die Sprache.“ Was Karl R. Popper hier formuliert, kann als ein zentrales Theorem der philosophischen Anthropologie gelten. Ernst Cassirers Rede vom animal symbolicum ist ebenso wie Hans Jonas’ Bestimmung des Menschen als homo pictor ein Versuch, diese Verengung der Perspektive zu überwinden. Mit seinem Aufsatz „Homo pictor und die differentia des Menschen“ stellte Hans Jonas der Tradition ein ausdrücklich bildanthropologisches Konzept entgegen, das die Kernfrage, worin sich der Mensch vom Tier unterscheidet, gerade nicht durch ein Nachdenken über die sprachliche Konstitution des Menschen beantworten möchte, sondern stattdessen den Versuch unternimmt, über eine Reflexion auf den menschlichen Bildgebrauch Rückschlüsse auf die „mehr-als-tierische Natur“ des Menschen zu ziehen.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie im Flyer: Online Flyer Tagung Essen.pdf

 
Die Vernunft der Bilder: Gewalt und Menschenrechte
Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 12:55 Uhr
Vom 11.-12.2.2010 findet an der Ruhr-Uni-Bochum (Situation Kunst, Nevelstr. 29) die Tagung "Die Vernunft der Bilder: Gewalt und Menschenrechte" statt. Abstact: Die Geschichte der Menschheit erweist sich nicht nur als ein Prozess der Zivilisierung, Humanisierung und Moralisierung. Die klassische Aufteilung in eine „Logik der Bilder“, die zeigen, und eine Vernunft des Denkens, das reflektiv analysiert und begründet, greift hier nicht mehr. Bildern wurde eine „Vernunft“ abgesprochen, zumal Bilder auf Grenzen stoßen, wenn es um die Darstellung abstrakter Sachverhalte geht (z.B. Menschenwürde). Können Rechte
oder ethische Ansprüche angemessen ins Bild gebracht werden? Sollte sich das Bild nicht mit Evidenz begnügen? Wer dieser Optik folgt, unterschätzt Bilder, die vielfache Strategien nutzen. Kritische Kunst in Diktaturen legt davon Zeugnis ab. Inwiefern können Bilder daher zum Bewusstsein um wesentliche Rechte führen? Die interdisziplinäre Tagung der Philosophen geht diesen Fragen nach.

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
http://www.situation-kunst.de/dievernunftderbildergewalt.htm
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 11