Benutzer:Martina Dobbe

Aus GIB - Glossar der Bildphilosophie
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Martina Dobbe: Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Hamburg, Düsseldorf und Bochum;

1986 Magisterexamen; 1986-90 Promotionsstudium an der Universität Bochum; 1990-2000 wiss. Mitarbeiterin an der Universität Siegen; Mitarbeit im DFG-Sonderforschungsbereich 240 „Bildschirmmedien“; 1997 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum (Querelle des Anciens, des Modernes et des Postmodernes); 2000-2006 wiss. Mitarbeiterin an der Universität Siegen; wissenschaftliche Referentin am Museum für Gegenwartskunst Siegen; Mitarbeit im DFG-Forschungskolleg 615 „Medienumbrüche“; 2006 Habilitation an der Universität Siegen (Fotografie als theoretisches Objekt. Bildwissenschaft – Medienästhetik Kunstgeschichte); 2006ff. Professorin für Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschichte der Kunst ab 1800 an der UdK Berlin; seit 2015 Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Kunstakademie Düsseldorf.


Thematisch liegen die Forschungsschwerpunkte im Bereich der Kunst der Moderne, wobei die Rückbindung der Moderne an die Neuzeit ebenso selbstverständlich inbegriffen ist wie die Befragung der Moderne aus der Sicht der Gegenwart. Dabei stehen Fragen der Bild- und Medienästhetik im Zentrum der Forschungsarbeit. Die größeren Publikationen befassen sich mit der Untersuchung der Formen und Strategien medialer Selbstreflexivität. Bezogen auf die Medienästhetik der Malerei behandelt die Dissertation das Oeuvre Twomblys im Kontext des Abstrakten Expressionismus und der amerikanischen malereitheoretischen Diskussion an der Schnittstelle von Moderne und Postmoderne. Im komparatistischen Rückgriff auf die französischen Akademiediskussionen des Barockklassizismus (Querelle des Anciens et des Modernes) werden die kunsttheoretischen Argumentationsmuster der modernistischen Medienästhetik analysiert. Die Habilitationsschrift befragt die Fotografie als theoretisches Objekt und das Paradigma des Fotografischen in der zeitgenössischen Kunst. Aktuelle Forschungsarbeiten rekonstruieren die Verhältnisbestimmung von Installation und Skulptur als Bild. Trotz unterschiedlicher historischer und medialer Schwerpunkte schließen sich die Forschungsprojekte durch ihre bildwissenschaftliche (ikonische) und medienanalytische Ausrichtung zusammen. Eine so verstandene Kunstgeschichte sucht durch die konzentrierte Auseinandersetzung mit Werken und Wirkungen bildender Kunst, d.h. durch die konkrete Arbeit am Objekt der Gefahr eines kulturgeschichtlich allzu breiten Bildbegriffs zu begegnen.

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