Grundbegriffe der Bildlichkeit: Unterschied zwischen den Versionen

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==Der vorparadigmatische Zustand der Bild&shy;wissen&shy;schaft==
Worum geht es hier?  
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Eine sich neu konstituierende Wissenschafts&shy;diszi&shy;plin ist in der Regel zunächst damit beschäf&shy;tigt, ihren Gegen&shy;standsbe&shy;reich zu bestim&shy;men. Bereits dieser Arbeits&shy;schritt lässt sich für gewöhn&shy;lich nicht voll&shy;kommen problem&shy;los bewäl&shy;tigen. Über die Frage, wie weit der Gegen&shy;stands&shy;bereich einer Dis&shy;ziplin zu reichen habe, werden häufig kontro&shy;verse [[Bildtheorie/Bildwissenschaft/Bildkritik|grund&shy;lagentheore&shy;tische Debat&shy;ten]] geführt. Viele dieser Debat&shy;ten gründen auf dem Umstand, dass der ''Begriff'', der einer Wissen&shy;schafts&shy;disziplin ihren Namen gibt, in der Regel nicht schon von sich aus Auf&shy;schluss über die konkreten ''Phäno&shy;mene'' gibt, auf die er sich bezieht.
 
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Am Beispiel der Bild&shy;wissen&shy;schaft lässt sich dieser Sach&shy;verhalt gut vor Augen führen. Begriff&shy;lich ist hier völlig unstrittig, dass die Unter&shy;suchung von ''Bild''phäno&shy;menen im Zentrum der wissen&shy;schaft&shy;lichen Auf&shy;merk&shy;samkeit steht. Weitaus weniger unkontro&shy;vers ist jedoch, welcher Phäno&shy;menbe&shy;reich genau von einer Bild&shy;wissen&shy;schaft histo&shy;risch wie syste&shy;matisch über&shy;blickt werden sollte. Soll sich die Bild&shy;wissen&shy;schaft nur solchen Phäno&shy;menen zuwenden, die einem engeren Bild&shy;begriff entspre&shy;chen (Gemä&shy;lde, Zeich&shy;nungen, Foto&shy;grafien usw.); oder sind auch andere Phäno&shy;mene gleich&shy;berech&shy;tigt zu berück&shy;sichti&shy;gen, die weite&shy;re mediale Re&shy;gister umfassen, welche aus konven&shy;tionel&shy;ler Sicht eher nur mittel&shy;bar mit Facet&shy;ten des Bild&shy;lichen zusammen&shy;hängen (z.B. Dia&shy;gramme, Orna&shy;mente, Kalli&shy;grafie, Schrift&shy;bilder)? Allei&shy;ne über diese grund&shy;legen&shy;de Frage lassen sich Diskus&shy;sionen führen, die in aus&shy;formu&shy;lierter Form ganze Bücher&shy;regale füllen.
<!--Anmerkung zwischen <ref> und </ref> im laufenden Text-->
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<!--Literaturverweise im laufenden Text <bib id='Jonas 61a'>Jonas 1961</bib> -->
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Ein ähnlicher Sach&shy;verhalt lässt sich im Hinblick auf die Frage feststellen, welche Gesichts&shy;punkte als elemen&shy;tare Bestand&shy;teile einer allge&shy;meinen Theorie des Bildes zu gelten haben. Genauer gefragt: Welche Aspekte des Iko&shy;nischen lassen sich zu Grund&shy;begrif&shy;fen des Bild&shy;lichen verdich&shy;ten? Welche Fak&shy;toren sind unbe&shy;dingt zu berück&shy;sichti&shy;gen, wenn theore&shy;tisch konzise und adä&shy;quat über das Phäno&shy;men der Bild&shy;lich&shy;keit reflek&shy;tiert werden soll? Auch über diese grund&shy;begriff&shy;lichen Fragen lässt sich aus&shy;giebig und kontro&shy;vers disku&shy;tieren. Poten&shy;ziert wird dieser Sach&shy;verhalt durch die Tat&shy;sache, dass es sich bei der Idee einer allge&shy;meinen Bild&shy;wissen&shy;schaft um ein rela&shy;tiv junges aka&shy;demi&shy;sches Unter&shy;fangen handelt. Die „bild&shy;wissen&shy;schaft&shy;liche Forschungs&shy;situa&shy;tion“, notiert etwa Klaus Sachs-Hombach, befindet sich „insge&shy;samt“ in einem „vor&shy;para&shy;digma&shy;tischen Stadium“ (<bib id='Sachs-Hombach 2003a'></bib>: S. 12f.). Aus dem Faktum, dass die Klärung dessen, was den Kern des Bild&shy;begriffs ausmacht, nicht ohne Weite&shy;res herbei&shy;geführt werden kann,<ref>Nicht um&shy;sonst trägt ei&shy;ne der meist&shy;zi&shy;tier&shy;ten bild&shy;wis&shy;sen&shy;schaft&shy;li&shy;chen An&shy;tho&shy;lo&shy;gien den Ti&shy;tel «Was ist ein Bild?» (vgl. <bib id='Boehm 1994c'></bib>) – ei&shy;ne Fra&shy;ge, die in den da&shy;rin ver&shy;sam&shy;mel&shy;ten Bei&shy;trä&shy;gen mit&shy;nich&shy;ten ein&shy;stim&shy;mig be&shy;ant&shy;wor&shy;tet wird und viel&shy;leicht ge&shy;ra&shy;de des&shy;halb zu wei&shy;ter&shy;füh&shy;ren&shy;den Stu&shy;dien zur all&shy;ge&shy;mei&shy;nen Bild&shy;er&shy;fra&shy;ge ani&shy;mie&shy;ren soll&shy;te.</ref> folgt nicht zuletzt auch der Umstand, dass die Suche nach allge&shy;meinen Grund&shy;begriffen des Bild&shy;lichen bei Weitem nicht abge&shy;schlossen ist.
<!--  ... id im Literaturverzeichnis nachsehen, gegebenenfalls neu einfügen -->
 
<!--  ... (siehe Links in Bibliographie-Box -->
 
<!-- Bilder als thumbs einsetzen, Muster: [[Datei:Beispiel.png|thumb|Bildtitel]] -->
 
 
 
=====Aufteilung=====
 
 
 
Kommentar zu den Unterpunkten ...
 
 
 
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=====Sonstiges=====
 
  
  
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==Auf der Suche nach den Elementen einer allge&shy;meinen Bild&shy;theorie==
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Dass sich im Rahmen der intensiv geführ&shy;ten jüngeren bild&shy;wissen&shy;schaft&shy;lichen Debat&shy;te kein Begriffs&shy;reper&shy;toire heraus&shy;bilden konnte, welches zur Unter&shy;suchung grund&shy;lagen&shy;theore&shy;tischer Bildre&shy;flexio&shy;nen heran&shy;gezogen werden könnte, lässt sich unter&shy;dessen nicht behaup&shy;ten. Auch wenn über die metho&shy;dischen und dis&shy;zipli&shy;nären Funda&shy;mente einer allge&shy;meinen Bild&shy;wissen&shy;schaft noch in vielen Punkten keine weit&shy;reichen&shy;de Einig&shy;keit erzielt werden konnte, sind durch&shy;aus Konzep&shy;te und Begriff&shy;lichkei&shy;ten in Umlauf gekom&shy;men, die theorie&shy;übergrei&shy;fend als bild&shy;wissen&shy;schaft&shy;liche ''termini technici'' Aner&shy;kennung gefun&shy;den haben. Auch stimmen Vertre&shy;terin&shy;nen und Vertre&shy;ter unter&shy;schiedlich&shy;ster Fach- und Theorie&shy;richtun&shy;gen häufig darin über&shy;ein, welche Phäno&shy;mene und Begrif&shy;fe zur Eingren&shy;zung der Kate&shy;gorie der Bild&shy;lich&shy;keit einge&shy;hend zu ana&shy;lysieren sind.
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Weitgehender Konsens besteht etwa darüber, dass Bild&shy;lich&shy;keit stets in einem Spannungs&shy;feld von [[Absenz und Präsenz]] steht. Was auf einem Bild zu [[sehen]] ist, wird häufig als eine arti&shy;fiziel&shy;le „Anwe&shy;senheit ohne Gegen&shy;wart“ (<bib id='Mersch 2002a'></bib>: S. 70) charak&shy;teri&shy;siert.<ref>Vgl. hier&shy;zu vor allem <bib id='Wiesing 2005a'></bib>.</ref> Bildern wird auf diese Weise eine gewis&shy;se [[Evidenz, visuelle/ikonische|visu&shy;elle bzw. iko&shy;nische Evi&shy;denz]] zuge&shy;sprochen, die in manchen Bild&shy;theorien nicht nur in einem meta&shy;phori&shy;schen Sinne als phantom&shy;haft oder [[Phantasma|phantas&shy;matisch]] beschrieben wird.
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Die wohl größte Verbreitung weist (zumindest in der deutsch&shy;sprachigen Bild&shy;debatte) das von Gott&shy;fried Boehm einge&shy;führte Konzept der [[Ikonische Differenz|iko&shy;nischen Diffe&shy;renz]] auf (vgl. <bib id='Boehm 1994a'></bib>; <bib id='Boehm 2011a'></bib>). Reflek&shy;tiert wird durch dieses Konzept der Umstand, wonach bild&shy;liche Sinn&shy;einhei&shy;ten aller&shy;erst in bzw. auf einer als Bild&shy;grund fungie&shy;renden „über&shy;schauba&shy;ren Gesamt&shy;fläche“ (<bib id='Boehm 1994a'></bib>: S. 30) in Erschei&shy;nung treten können. In diesem Zusam&shy;menhang wird auch häufig darauf hinge&shy;wiesen, dass Bild&shy;lich&shy;keit mit einer deik&shy;tischen Doppel&shy;struktur korreliert. Bilder ''zeigen'' demnach nicht einfach nur ''etwas'', worauf in spezi&shy;fisch iko&shy;nischer Weise Bezug genom&shy;men wird; vielmehr ''zeigen'' sie immer auch ''sich'' mitsamt ihrer „materielle[n] Faktizität“ (<bib id='Finke 2007a'></bib>: S. 61; ⊳ [[Zeigen und Sich-Zeigen]]). Oder anders gesagt: „Zwar erzeu&shy;gen Bilder Sicht&shy;barkei&shy;ten – nämlich jene Formen, die Objekte bedeu&shy;ten können –, im selben Moment aber stellen sie sich selbst als etwas Mate&shy;rielles aus, das wiederum nicht mit der Bedeu&shy;tung kongruent ist.“ (<bib id='Finke 2007a'></bib>: ebd.).
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Diskutiert wird in diesem Kontext oft die Tat&shy;sache, dass das ''Was'' einer bild&shy;lichen Darstel&shy;lung inso&shy;fern immerzu [[Stil|stilis&shy;tisch]] präfi&shy;guriert ist, als jede Darstel&shy;lung durchweg mit einer bestimm&shy;ten Dar&shy;stellungs&shy;''weise'' – einem eigen&shy;tümli&shy;chen ''Wie'' des bildlich Sicht&shy;baren – einher&shy;geht (vgl. <bib id='Schürmann 2012b'></bib>). Dass der funda&shy;mentale Stil&shy;charak&shy;ter eines jeden Bildes zudem aufs Engste mit Phäno&shy;menen der [[Rahmung, Rahmen|Rahmung]] zusam&shy;mensteht, in deren Grenzen Sicht&shy;barkeit sich ''als bildliche'' über&shy;haupt zu konsti&shy;tuie&shy;ren vermag, umschreibt dabei keines&shy;falls eine belang&shy;lose Trivia&shy;lität, sondern einen Sach&shy;stand, der für die grundbe&shy;griff&shy;liche Kontu&shy;rierung einer allge&shy;meinen Bild&shy;wissen&shy;schaft von größter Bedeu&shy;tung ist (vgl. <bib id='Schürmann 2012a'></bib>).
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Auch dem Begriff des [[Theorien des Bildraums|Raums]] kommt in der bild&shy;wissen&shy;schaft&shy;lichen Forschungs&shy;debatte zuneh&shy;mend ein beson&shy;derer Stellen&shy;wert zu. Dass die Media&shy;lität des Bildes wesent&shy;lich raum&shy;bestimmt ist, ist spätestens seit Lessings «Laokoon» ein prägnan&shy;ter bildt&shy;heoreti&shy;scher Topos (vgl. <bib id='Lessing 1974a'></bib>), doch wird dieser erst seit verhält&shy;nismäßig kurzer Zeit vor dem Hinter&shy;grund neue&shy;rer Bild&shy;theorien weiter&shy;führend und kritisch aufge&shy;griffen (vgl. <bib id='Günzel 2012a'></bib>). Reflek&shy;tiert wird in diesem Kontext etwa die Frage, auf welche Weise es Bildern gelingt, Raum darzu&shy;stellen bzw. zu konstru&shy;ieren. Dieses Problem wird nicht nur auf techni&shy;schem Wege unter&shy;sucht (beispiels&shy;weise über die Re&shy;konstruk&shy;tion der dem zentral&shy;perspek&shy;tivi&shy;schen Dar&shy;stellungs&shy;verfah&shy;ren zugrunde liegen&shy;den Gesetze, die bereits seit Jahr&shy;hunder&shy;ten bekannt sind), sondern gerade auch wahr&shy;nehmungs&shy;philoso&shy;phisch. Verbrei&shy;tet ist hier vor allem der Versuch, auf phäno&shy;meno&shy;logischer Basis die Diffe&shy;renzen zwischen der Wahr&shy;nehmung bild&shy;licher Raum&shy;konstel&shy;latio&shy;nen und solchen nicht-bild&shy;licher Natur in Erfah&shy;rung zu bringen (⊳ [[Bildwahrnehmung vs. Objektwahrnehmung]]). Diese Vor&shy;gehens&shy;weise gründet auf folgen&shy;der Hoff&shy;nung: Wird verstan&shy;den, inwie&shy;weit sich die Wahr&shy;nehmung eines Bildes von der eines gewöhn&shy;lichen Raum&shy;dings unter&shy;scheidet, lassen sich so gene&shy;rali&shy;sierba&shy;re Rück&shy;schlüsse über die Natur sowohl der Bild- als auch der Normal&shy;wahrneh&shy;mung gewin&shy;nen, die für die Formu&shy;lierung einer allge&shy;meinen Theorie des Bildes als uner&shy;lässlich gewertet werden können (vgl. <bib id='Wiesing 2009a'></bib>).
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Grundbegriffliche Forschungs&shy;fragen stellen sich schließlich auch in Bezug auf Themen&shy;bereiche ein, die zumindest auf den ersten Blick eher in einem erwei&shy;terten Sinne mit der Kate&shy;gorie der Bild&shy;lich&shy;keit in Zusam&shy;menhang stehen. Dies betrifft zum Bei&shy;spiel die philo&shy;sophische Erör&shy;terung des ''[[Weltbild, Lebensform|Welt&shy;bild]]''-Begriffs. Im alltäg&shy;lichen Sprach&shy;gebrauch asso&shy;ziiert man mit diesem Ausdruck für gewöhnlich eine in sich geschlos&shy;sene Geistes&shy;haltung, die auf persön&shy;licher oder kollek&shy;tiver Ebene mit einer bestimm&shy;ten Menta&shy;lität oder Ideo&shy;logie verwo&shy;ben ist. In der Philo&shy;sophie kommt ihm insbe&shy;sondere in perspek&shy;tivisti&shy;schen Erkennt&shy;nistheo&shy;rien ein zentra&shy;ler Stellen&shy;wert zu. Spä&shy;testens seit Kant wird der Prozess der Erkenn&shy;tnis als eine geisti&shy;ge Akti&shy;vität verstan&shy;den, in der welt&shy;liche Gegen&shy;stände und Sach&shy;verhalte keines&shy;wegs passiv ''abge&shy;bildet'', sondern vielmehr tätig ''gestif&shy;tet'' werden. Unter ande&shy;rem der Kultur&shy;philo&shy;soph Ernst Cassi&shy;rer hat in diesem Zusam&shy;menhang häufig von einer „ursprüng&shy;lichen Bild&shy;kraft“ (<bib id='Cassirer 1923a'></bib>: S. 21) des Geistes gere&shy;det, die mit der Konstruk&shy;tion von spezi&shy;fischen „Welt&shy;bildern“ kulmi&shy;niere (vgl. <bib id='Cassirer 1925a'></bib>: S. 39). Das Ereig&shy;nis der Erkennt&shy;nisge&shy;winnung wird hier als ein grund&shy;sätzlich plasti&shy;scher (d.h. stets ver&shy;änder&shy;licher) Prozess der ''[[Bildung]]'' von Welten ange&shy;sehen, die in ähn&shy;licher Form auf einer schöpfe&shy;rischen Tätig&shy;keit des Geistes beru&shy;hen, wie dies bei der Erstel&shy;lung eines mate&shy;riellen Bild&shy;werkes der Fall ist. Die aus&shy;drückli&shy;che Rede von ''Welt&shy;bildern'' ist in diesem Kontext in vielen Punkten frei&shy;lich meta&shy;phorisch zu verste&shy;hen. Nichts&shy;desto&shy;trotz spiegelt sich in ihr die keines&shy;falls nur in einem über&shy;trage&shy;nen Sinne zu begrei&shy;fende Auffas&shy;sung wider, wonach unser Wissen von und über Welt ähn&shy;lich Perspektivik|perspek&shy;tivisch zuge&shy;schnitten ist wie die Sicht&shy;barkeits&shy;gebilde bild&shy;licher Arte&shy;fakte.
  
 
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* [[Absenz und Präsenz]]
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* [[Hilfe:Entschuldigung1|Absenz und Präsenz -]]
* [[Anschauung]]
 
* [[Darstellung und Vorstellung]]
 
* [[Differenz, ikonische/pikturale]]
 
 
* [[Evidenz, visuelle/ikonische]]
 
* [[Evidenz, visuelle/ikonische]]
* [[Bildung]]
+
* [[Ikonische Differenz]]
* [[Phantasma]]
+
* [[Hilfe:Entschuldigung1|Narrativität -]]
* [[Sichtbares und Unsichtbares]]
+
* [[Hilfe:Entschuldigung1|Phantasma -]]
* [[Bildlichkeit und Ähnlichkeit]]
 
 
* [[Rahmung, Rahmen]]
 
* [[Rahmung, Rahmen]]
 +
* [[Sehen]]
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* [[Stil]]
 +
* [[Theorien des Bildraums]]
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* [[Weltbild, Lebensform]]
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* [[Hilfe:Entschuldigung1|Zeigen und Sich-Zeigen -]]
  
 
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Aktuelle Version vom 28. November 2019, 23:28 Uhr

Hauptpunkt zu: Bildlichkeit: Bedingungen und Folgen


Der vorparadigmatische Zustand der Bild­wissen­schaft

Eine sich neu konstituierende Wissenschafts­diszi­plin ist in der Regel zunächst damit beschäf­tigt, ihren Gegen­standsbe­reich zu bestim­men. Bereits dieser Arbeits­schritt lässt sich für gewöhn­lich nicht voll­kommen problem­los bewäl­tigen. Über die Frage, wie weit der Gegen­stands­bereich einer Dis­ziplin zu reichen habe, werden häufig kontro­verse grund­lagentheore­tische Debat­ten geführt. Viele dieser Debat­ten gründen auf dem Umstand, dass der Begriff, der einer Wissen­schafts­disziplin ihren Namen gibt, in der Regel nicht schon von sich aus Auf­schluss über die konkreten Phäno­mene gibt, auf die er sich bezieht.

Am Beispiel der Bild­wissen­schaft lässt sich dieser Sach­verhalt gut vor Augen führen. Begriff­lich ist hier völlig unstrittig, dass die Unter­suchung von Bildphäno­menen im Zentrum der wissen­schaft­lichen Auf­merk­samkeit steht. Weitaus weniger unkontro­vers ist jedoch, welcher Phäno­menbe­reich genau von einer Bild­wissen­schaft histo­risch wie syste­matisch über­blickt werden sollte. Soll sich die Bild­wissen­schaft nur solchen Phäno­menen zuwenden, die einem engeren Bild­begriff entspre­chen (Gemä­lde, Zeich­nungen, Foto­grafien usw.); oder sind auch andere Phäno­mene gleich­berech­tigt zu berück­sichti­gen, die weite­re mediale Re­gister umfassen, welche aus konven­tionel­ler Sicht eher nur mittel­bar mit Facet­ten des Bild­lichen zusammen­hängen (z.B. Dia­gramme, Orna­mente, Kalli­grafie, Schrift­bilder)? Allei­ne über diese grund­legen­de Frage lassen sich Diskus­sionen führen, die in aus­formu­lierter Form ganze Bücher­regale füllen.

Ein ähnlicher Sach­verhalt lässt sich im Hinblick auf die Frage feststellen, welche Gesichts­punkte als elemen­tare Bestand­teile einer allge­meinen Theorie des Bildes zu gelten haben. Genauer gefragt: Welche Aspekte des Iko­nischen lassen sich zu Grund­begrif­fen des Bild­lichen verdich­ten? Welche Fak­toren sind unbe­dingt zu berück­sichti­gen, wenn theore­tisch konzise und adä­quat über das Phäno­men der Bild­lich­keit reflek­tiert werden soll? Auch über diese grund­begriff­lichen Fragen lässt sich aus­giebig und kontro­vers disku­tieren. Poten­ziert wird dieser Sach­verhalt durch die Tat­sache, dass es sich bei der Idee einer allge­meinen Bild­wissen­schaft um ein rela­tiv junges aka­demi­sches Unter­fangen handelt. Die „bild­wissen­schaft­liche Forschungs­situa­tion“, notiert etwa Klaus Sachs-Hombach, befindet sich „insge­samt“ in einem „vor­para­digma­tischen Stadium“ ([Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003).
Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem.

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: S. 12f.). Aus dem Faktum, dass die Klärung dessen, was den Kern des Bild­begriffs ausmacht, nicht ohne Weite­res herbei­geführt werden kann,[1] folgt nicht zuletzt auch der Umstand, dass die Suche nach allge­meinen Grund­begriffen des Bild­lichen bei Weitem nicht abge­schlossen ist.


Auf der Suche nach den Elementen einer allge­meinen Bild­theorie

Dass sich im Rahmen der intensiv geführ­ten jüngeren bild­wissen­schaft­lichen Debat­te kein Begriffs­reper­toire heraus­bilden konnte, welches zur Unter­suchung grund­lagen­theore­tischer Bildre­flexio­nen heran­gezogen werden könnte, lässt sich unter­dessen nicht behaup­ten. Auch wenn über die metho­dischen und dis­zipli­nären Funda­mente einer allge­meinen Bild­wissen­schaft noch in vielen Punkten keine weit­reichen­de Einig­keit erzielt werden konnte, sind durch­aus Konzep­te und Begriff­lichkei­ten in Umlauf gekom­men, die theorie­übergrei­fend als bild­wissen­schaft­liche termini technici Aner­kennung gefun­den haben. Auch stimmen Vertre­terin­nen und Vertre­ter unter­schiedlich­ster Fach- und Theorie­richtun­gen häufig darin über­ein, welche Phäno­mene und Begrif­fe zur Eingren­zung der Kate­gorie der Bild­lich­keit einge­hend zu ana­lysieren sind.

Weitgehender Konsens besteht etwa darüber, dass Bild­lich­keit stets in einem Spannungs­feld von Absenz und Präsenz steht. Was auf einem Bild zu sehen ist, wird häufig als eine arti­fiziel­le „Anwe­senheit ohne Gegen­wart“ ([Mersch 2002a]Mersch, Dieter (2002).
Was sich zeigt. Materialität, Präsenz, Ereignis. München: Wilhelm Fink Verlag.

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: S. 70) charak­teri­siert.[2] Bildern wird auf diese Weise eine gewis­se visu­elle bzw. iko­nische Evi­denz zuge­sprochen, die in manchen Bild­theorien nicht nur in einem meta­phori­schen Sinne als phantom­haft oder phantas­matisch beschrieben wird.
Die wohl größte Verbreitung weist (zumindest in der deutsch­sprachigen Bild­debatte) das von Gott­fried Boehm einge­führte Konzept der iko­nischen Diffe­renz auf (vgl. [Boehm 1994a]Boehm, Gottfried (1994).
Die Wiederkehr der Bilder. München: Fink.

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; [Boehm 2011a]Literaturangabe fehlt.
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- Artikel in Zeitschrift,
- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.
). Reflek­tiert wird durch dieses Konzept der Umstand, wonach bild­liche Sinn­einhei­ten aller­erst in bzw. auf einer als Bild­grund fungie­renden „über­schauba­ren Gesamt­fläche“ ([Boehm 1994a]Boehm, Gottfried (1994).
Die Wiederkehr der Bilder. München: Fink.

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: S. 30) in Erschei­nung treten können. In diesem Zusam­menhang wird auch häufig darauf hinge­wiesen, dass Bild­lich­keit mit einer deik­tischen Doppel­struktur korreliert. Bilder zeigen demnach nicht einfach nur etwas, worauf in spezi­fisch iko­nischer Weise Bezug genom­men wird; vielmehr zeigen sie immer auch sich mitsamt ihrer „materielle[n] Faktizität“ ([Finke 2007a]Literaturangabe fehlt.
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- andere Publikation,
- Glossarlemma.
: S. 61; ⊳ Zeigen und Sich-Zeigen). Oder anders gesagt: „Zwar erzeu­gen Bilder Sicht­barkei­ten – nämlich jene Formen, die Objekte bedeu­ten können –, im selben Moment aber stellen sie sich selbst als etwas Mate­rielles aus, das wiederum nicht mit der Bedeu­tung kongruent ist.“ ([Finke 2007a]Literaturangabe fehlt.
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- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.
: ebd.).

Diskutiert wird in diesem Kontext oft die Tat­sache, dass das Was einer bild­lichen Darstel­lung inso­fern immerzu stilis­tisch präfi­guriert ist, als jede Darstel­lung durchweg mit einer bestimm­ten Dar­stellungs­weise – einem eigen­tümli­chen Wie des bildlich Sicht­baren – einher­geht (vgl. [Schürmann 2012b]Literaturangabe fehlt.
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- Artikel in Zeitschrift,
- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.
). Dass der funda­mentale Stil­charak­ter eines jeden Bildes zudem aufs Engste mit Phäno­menen der Rahmung zusam­mensteht, in deren Grenzen Sicht­barkeit sich als bildliche über­haupt zu konsti­tuie­ren vermag, umschreibt dabei keines­falls eine belang­lose Trivia­lität, sondern einen Sach­stand, der für die grundbe­griff­liche Kontu­rierung einer allge­meinen Bild­wissen­schaft von größter Bedeu­tung ist (vgl. [Schürmann 2012a]Literaturangabe fehlt.
Bitte in der Bibliographie-Sammlung einfügen als:
- Buch,
- Artikel in Zeitschrift,
- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.
).

Auch dem Begriff des Raums kommt in der bild­wissen­schaft­lichen Forschungs­debatte zuneh­mend ein beson­derer Stellen­wert zu. Dass die Media­lität des Bildes wesent­lich raum­bestimmt ist, ist spätestens seit Lessings «Laokoon» ein prägnan­ter bildt­heoreti­scher Topos (vgl. [Lessing 1974a]Lessing, Gotthold Ephraim (1974).
Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie.
In Werke, Bd. 6, 7-187, Erstveröffentlichung 1766.

  Eintrag in Sammlung zeigen
), doch wird dieser erst seit verhält­nismäßig kurzer Zeit vor dem Hinter­grund neue­rer Bild­theorien weiter­führend und kritisch aufge­griffen (vgl. [Günzel 2012a]Literaturangabe fehlt.
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- andere Publikation,
- Glossarlemma.
). Reflek­tiert wird in diesem Kontext etwa die Frage, auf welche Weise es Bildern gelingt, Raum darzu­stellen bzw. zu konstru­ieren. Dieses Problem wird nicht nur auf techni­schem Wege unter­sucht (beispiels­weise über die Re­konstruk­tion der dem zentral­perspek­tivi­schen Dar­stellungs­verfah­ren zugrunde liegen­den Gesetze, die bereits seit Jahr­hunder­ten bekannt sind), sondern gerade auch wahr­nehmungs­philoso­phisch. Verbrei­tet ist hier vor allem der Versuch, auf phäno­meno­logischer Basis die Diffe­renzen zwischen der Wahr­nehmung bild­licher Raum­konstel­latio­nen und solchen nicht-bild­licher Natur in Erfah­rung zu bringen (⊳ Bildwahrnehmung vs. Objektwahrnehmung). Diese Vor­gehens­weise gründet auf folgen­der Hoff­nung: Wird verstan­den, inwie­weit sich die Wahr­nehmung eines Bildes von der eines gewöhn­lichen Raum­dings unter­scheidet, lassen sich so gene­rali­sierba­re Rück­schlüsse über die Natur sowohl der Bild- als auch der Normal­wahrneh­mung gewin­nen, die für die Formu­lierung einer allge­meinen Theorie des Bildes als uner­lässlich gewertet werden können (vgl. [Wiesing 2009a]Wiesing, Lambert (2009).
Das Mich der Wahrnehmung. Eine Autopsie. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag.

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).
Grundbegriffliche Forschungs­fragen stellen sich schließlich auch in Bezug auf Themen­bereiche ein, die zumindest auf den ersten Blick eher in einem erwei­terten Sinne mit der Kate­gorie der Bild­lich­keit in Zusam­menhang stehen. Dies betrifft zum Bei­spiel die philo­sophische Erör­terung des Welt­bild-Begriffs. Im alltäg­lichen Sprach­gebrauch asso­ziiert man mit diesem Ausdruck für gewöhnlich eine in sich geschlos­sene Geistes­haltung, die auf persön­licher oder kollek­tiver Ebene mit einer bestimm­ten Menta­lität oder Ideo­logie verwo­ben ist. In der Philo­sophie kommt ihm insbe­sondere in perspek­tivisti­schen Erkennt­nistheo­rien ein zentra­ler Stellen­wert zu. Spä­testens seit Kant wird der Prozess der Erkenn­tnis als eine geisti­ge Akti­vität verstan­den, in der welt­liche Gegen­stände und Sach­verhalte keines­wegs passiv abge­bildet, sondern vielmehr tätig gestif­tet werden. Unter ande­rem der Kultur­philo­soph Ernst Cassi­rer hat in diesem Zusam­menhang häufig von einer „ursprüng­lichen Bild­kraft“ ([Cassirer 1923a]Cassirer, Ernst (1923).
Philosophie der symbolischen Formen. Erster Teil: Die Sprache. Berlin: Bruno Cassirer.

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: S. 21) des Geistes gere­det, die mit der Konstruk­tion von spezi­fischen „Welt­bildern“ kulmi­niere (vgl. [Cassirer 1925a]Cassirer, Ernst (1925).
Philosophie der symbolischen Formen. Zweiter Teil: Das mythische Denken. Berlin: Bruno Cassirer Verlag.

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: S. 39). Das Ereig­nis der Erkennt­nisge­winnung wird hier als ein grund­sätzlich plasti­scher (d.h. stets ver­änder­licher) Prozess der Bildung von Welten ange­sehen, die in ähn­licher Form auf einer schöpfe­rischen Tätig­keit des Geistes beru­hen, wie dies bei der Erstel­lung eines mate­riellen Bild­werkes der Fall ist. Die aus­drückli­che Rede von Welt­bildern ist in diesem Kontext in vielen Punkten frei­lich meta­phorisch zu verste­hen. Nichts­desto­trotz spiegelt sich in ihr die keines­falls nur in einem über­trage­nen Sinne zu begrei­fende Auffas­sung wider, wonach unser Wissen von und über Welt ähn­lich Perspektivik|perspek­tivisch zuge­schnitten ist wie die Sicht­barkeits­gebilde bild­licher Arte­fakte.
Anmerkungen
  1. Nicht um­sonst trägt ei­ne der meist­zi­tier­ten bild­wis­sen­schaft­li­chen An­tho­lo­gien den Ti­tel «Was ist ein Bild?» (vgl. [Boehm 1994c]Boehm, Gottfried (1994).
    Was ist ein Bild?. München: Wilhelm Fink Verlag.

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    ) – ei­ne Fra­ge, die in den da­rin ver­sam­mel­ten Bei­trä­gen mit­nich­ten ein­stim­mig be­ant­wor­tet wird und viel­leicht ge­ra­de des­halb zu wei­ter­füh­ren­den Stu­dien zur all­ge­mei­nen Bild­er­fra­ge ani­mie­ren soll­te.
  2. Vgl. hier­zu vor allem [Wiesing 2005a]Wiesing, Lambert (2005).
    Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag.

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    .
Literatur                             [Sammlung]

[Boehm 1994a]: Boehm, Gottfried (1994). Die Wiederkehr der Bilder. München: Fink.

[Boehm 1994c]: Boehm, Gottfried (1994). Was ist ein Bild?. München: Wilhelm Fink Verlag. [Boehm 2011a]:
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[Cassirer 1923a]: Cassirer, Ernst (1923). Philosophie der symbolischen Formen. Erster Teil: Die Sprache. Berlin: Bruno Cassirer. [Cassirer 1925a]: Cassirer, Ernst (1925). Philosophie der symbolischen Formen. Zweiter Teil: Das mythische Denken. Berlin: Bruno Cassirer Verlag. [Finke 2007a]:
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[Günzel 2012a]:
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[Lessing 1974a]: Lessing, Gotthold Ephraim (1974). Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie. In: Göpfert, H. G. (Hg.): Werke, Bd. 6. München: Hanser, S. 7-187, Erstveröffentlichung 1766. [Mersch 2002a]: Mersch, Dieter (2002). Was sich zeigt. Materialität, Präsenz, Ereignis. München: Wilhelm Fink Verlag. [Sachs-Hombach 2003a]: Sachs-Hombach, Klaus (2003). Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem. [Schürmann 2012a]:
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[Schürmann 2012b]:
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- andere Publikation,
- Glossarlemma.
[Wiesing 2005a]: Wiesing, Lambert (2005). Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag. [Wiesing 2009a]: Wiesing, Lambert (2009). Das Mich der Wahrnehmung. Eine Autopsie. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag.

Ausgabe 1: 2013

Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra [35], Mark A. Halawa [20], Eva Schürmann [8] und Sebastian Spanknebel [3] — (Hinweis)