Die Vernunft der Bilder: Gewalt und Menschenrechte
Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 12:55 Uhr
Vom 11.-12.2.2010 findet an der Ruhr-Uni-Bochum (Situation Kunst, Nevelstr. 29) die Tagung "Die Vernunft der Bilder: Gewalt und Menschenrechte" statt. Abstact: Die Geschichte der Menschheit erweist sich nicht nur als ein Prozess der Zivilisierung, Humanisierung und Moralisierung. Die klassische Aufteilung in eine „Logik der Bilder“, die zeigen, und eine Vernunft des Denkens, das reflektiv analysiert und begründet, greift hier nicht mehr. Bildern wurde eine „Vernunft“ abgesprochen, zumal Bilder auf Grenzen stoßen, wenn es um die Darstellung abstrakter Sachverhalte geht (z.B. Menschenwürde). Können Rechte
oder ethische Ansprüche angemessen ins Bild gebracht werden? Sollte sich das Bild nicht mit Evidenz begnügen? Wer dieser Optik folgt, unterschätzt Bilder, die vielfache Strategien nutzen. Kritische Kunst in Diktaturen legt davon Zeugnis ab. Inwiefern können Bilder daher zum Bewusstsein um wesentliche Rechte führen? Die interdisziplinäre Tagung der Philosophen geht diesen Fragen nach.

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http://www.situation-kunst.de/dievernunftderbildergewalt.htm