Bild in der Wissenschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Bild in der Wissenschaft tritt heute in vielfältiger Form und Funktion auf. Wir finden es in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen sowohl natur- als auch geistes- und sozialwissenschaftlicher Art. Es zeigt uns gleichermaßen die Welt des Mikro- (Bilder von Mikroorganismen oder organischen Zellen etc.) als auch jene des Makrokosmos (Bilder von Lebewesen oder Galaxien). [[Datei:blue_marble.jpg|thumb|Die Welt erforschen...]]
 
Das Bild in der Wissenschaft tritt heute in vielfältiger Form und Funktion auf. Wir finden es in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen sowohl natur- als auch geistes- und sozialwissenschaftlicher Art. Es zeigt uns gleichermaßen die Welt des Mikro- (Bilder von Mikroorganismen oder organischen Zellen etc.) als auch jene des Makrokosmos (Bilder von Lebewesen oder Galaxien). [[Datei:blue_marble.jpg|thumb|Die Welt erforschen...]]
 
Instrumentenbilder – in diesem Falle Bilder, die durch mikroskopische, fotografische oder teleskopische Beobachtungsverfahren gewonnen wurden – stellen dabei nur eine von vielen Erscheinungsweisen des wissenschaftlichen Bildes dar. Balkendiagramme zur Veranschaulichung von Umfrageergebnissen in der Soziologie oder Kurvendiagramme zur Visualisierung von Messdaten in der Physik wären andere Beispiele. Die bildhafte Repräsentation ist dabei in ihren vielfältigen Formen ein wichtiger Bestandteil sowohl der wissenschaftlichen Kommunikations-, Dokumentations- als auch der Forschungsprozesse selbst.
 
Instrumentenbilder – in diesem Falle Bilder, die durch mikroskopische, fotografische oder teleskopische Beobachtungsverfahren gewonnen wurden – stellen dabei nur eine von vielen Erscheinungsweisen des wissenschaftlichen Bildes dar. Balkendiagramme zur Veranschaulichung von Umfrageergebnissen in der Soziologie oder Kurvendiagramme zur Visualisierung von Messdaten in der Physik wären andere Beispiele. Die bildhafte Repräsentation ist dabei in ihren vielfältigen Formen ein wichtiger Bestandteil sowohl der wissenschaftlichen Kommunikations-, Dokumentations- als auch der Forschungsprozesse selbst.
Das Bild in der Wissenschaft wurde in den letzten Jahren in unterschiedlichsten Kontexten thematisiert und aus dem Blickwinkel verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet (vgl. z.B. <bib id='Jonas 61a'>Baigrie 1996</bib>; <bib id='Jonas 61a'>Gall 2007</bib>; <bib id='Jonas 61a'>Groß 2007</bib>; <bib id='Jonas 61a'>Mößner u. Liebsch im Erscheinen</bib>). Eine wichtige Perspektive bringt nachwievor die Kunstgeschichte ein (vgl. z.B. <bib id='Jonas 61a'>Stafford 1998</bib>). Horst Bredekamp et al. (vgl. <bib id='Jonas 61a'>Bredekamp/Schneider/Dünkel 2008</bib>) legen beispielsweise eine ausführliche Analyse technischer Bilder und der ihnen inhärenten Stile „einer Zeit, einer Mentalität, eines Forscherkollektivs und eines Geräts“ (ebd., 9) vor.
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Das Bild in der Wissenschaft wurde in den letzten Jahren in unterschiedlichsten Kontexten thematisiert und aus dem Blickwinkel verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet (vgl. z.B. <bib id='Jonas 61a'>Baigrie 1996</bib>; <bib id='Jonas 61a'>Gall 2007</bib>; <bib id='Jonas 61a'>Groß 2007</bib>; <bib id='Jonas 61a'>Mößner u. Liebsch im Erscheinen</bib>). Eine wichtige Perspektive bringt nachwievor die Kunstgeschichte ein (vgl. z.B. <bib id='Jonas 61a'>Stafford 1998</bib>). Horst Bredekamp et al. (vgl. <bib id='Bredekamp et al. 2008a'>Bredekamp/Schneider/Dünkel 2008</bib>) legen beispielsweise eine ausführliche Analyse technischer Bilder und der ihnen inhärenten Stile „einer Zeit, einer Mentalität, eines Forscherkollektivs und eines Geräts“ (ebd., 9) vor.
  
 
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Version vom 3. Februar 2012, 14:19 Uhr


Unterpunkt zu: Bildverwendungstypen


Übersicht: Das Bild in der Wissenschaft
Das Bild in der Wissenschaft tritt heute in vielfältiger Form und Funktion auf. Wir finden es in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen sowohl natur- als auch geistes- und sozialwissenschaftlicher Art. Es zeigt uns gleichermaßen die Welt des Mikro- (Bilder von Mikroorganismen oder organischen Zellen etc.) als auch jene des Makrokosmos (Bilder von Lebewesen oder Galaxien).
Die Welt erforschen...

Instrumentenbilder – in diesem Falle Bilder, die durch mikroskopische, fotografische oder teleskopische Beobachtungsverfahren gewonnen wurden – stellen dabei nur eine von vielen Erscheinungsweisen des wissenschaftlichen Bildes dar. Balkendiagramme zur Veranschaulichung von Umfrageergebnissen in der Soziologie oder Kurvendiagramme zur Visualisierung von Messdaten in der Physik wären andere Beispiele. Die bildhafte Repräsentation ist dabei in ihren vielfältigen Formen ein wichtiger Bestandteil sowohl der wissenschaftlichen Kommunikations-, Dokumentations- als auch der Forschungsprozesse selbst. Das Bild in der Wissenschaft wurde in den letzten Jahren in unterschiedlichsten Kontexten thematisiert und aus dem Blickwinkel verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet (vgl. z.B. [Baigrie 1996]; [Gall 2007]; [Groß 2007]; [Mößner u. Liebsch im Erscheinen]). Eine wichtige Perspektive bringt nachwievor die Kunstgeschichte ein (vgl. z.B. [Stafford 1998]). Horst Bredekamp et al. (vgl. [Bredekamp/Schneider/Dünkel 2008]) legen beispielsweise eine ausführliche Analyse technischer Bilder und der ihnen inhärenten Stile „einer Zeit, einer Mentalität, eines Forscherkollektivs und eines Geräts“ (ebd., 9) vor.

Informieren Sie sich weiter über:

  1. Das wissenschaftliche Bild im historischen Kontext des Zusammenspiels von Kunst und Wissenschaft
  2. Heutige Formen wissenschaftlicher Bilder
  3. Funktionen der Bilder in der Wissenschaftspraxis.
Engere Begriffsbestimmung
optional Beispiele
Auswirkungen auf andere Begriffe
Anmerkungen
Literatur                             [Sammlung]

[Bredekamp/Schneider/Dünkel 2008]: Bredekamp, Horst; Schneider, Birgit & Dünkel, Vera (2008). Das Technische Bild. Kompendium zu einer Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder. Berlin: Akademie.

[Stafford 1998]:
Literaturangabe fehlt.
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- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.

Hilfe: Nicht angezeigte Literaturangaben

Seitenbearbeitungen durch: Nicola Mößner [96], Joerg R.J. Schirra [58] und Dimitri Liebsch [15] — (Hinweis)