Ekphrasis: Unterschied zwischen den Versionen

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Nikolaos von Myra definiert ''E.'' als „eine ausführliche Rede, die das zu Zeigende deutlich zu Gesicht bringt” und grenzt sie von einem Bericht ab, in dem schlicht eine Abfolge von Ereignissen geschildert wird. Durch einen fingierten medialen Wechsel vom Wort zum imaginierten Bild, soll höchstmögliche Anschaulichkeit erreicht werden. E. soll „die Hörer zu Zuschauern zu machen”<ref>Das Zitat lautet im weiteren: „Wir beschreiben aber Orte, Zeiten, Personen, Feste, Taten […]. Wann immer wir aber beschreiben möchten […] Statuen oder Bilder oder derartiges sonst, soll man aber versuchen, Überlegungen zu solchem oder solchem hinzuzufügen von Seiten der Verfassung des Malers oder des Bildhauers.” (<bib id='Spengel 1966a'>Spengel 1966a</bib>, 491; <bib id='Boeder 1996a'>Boeder 1996</bib>, 40) </ref>. Mit der Überschreitung dieser imaginären medialen Grenze  wird der Sehsinn, dem nach Aristoteles der höchste Erkenntniswert beigemessen wird, gegenüber dem Hörsinn bevorzugt.<ref>Aristoteles: ''De anima'', 424b, 22ff.</ref> Durch die Verwendung von Metaphern, lautmalerischen Wendungen und Synästesien wird ein mentales Vor-Augen-stellen erreicht, wobei der „Modus der Erzählung” nicht unterbrochen, sondern um eine allegorische Ebene erweitert werde (<bib id='Löhr 2003a'>Löhr 2003</bib>, 76).
 
Nikolaos von Myra definiert ''E.'' als „eine ausführliche Rede, die das zu Zeigende deutlich zu Gesicht bringt” und grenzt sie von einem Bericht ab, in dem schlicht eine Abfolge von Ereignissen geschildert wird. Durch einen fingierten medialen Wechsel vom Wort zum imaginierten Bild, soll höchstmögliche Anschaulichkeit erreicht werden. E. soll „die Hörer zu Zuschauern zu machen”<ref>Das Zitat lautet im weiteren: „Wir beschreiben aber Orte, Zeiten, Personen, Feste, Taten […]. Wann immer wir aber beschreiben möchten […] Statuen oder Bilder oder derartiges sonst, soll man aber versuchen, Überlegungen zu solchem oder solchem hinzuzufügen von Seiten der Verfassung des Malers oder des Bildhauers.” (<bib id='Spengel 1966a'>Spengel 1966a</bib>, 491; <bib id='Boeder 1996a'>Boeder 1996</bib>, 40) </ref>. Mit der Überschreitung dieser imaginären medialen Grenze  wird der Sehsinn, dem nach Aristoteles der höchste Erkenntniswert beigemessen wird, gegenüber dem Hörsinn bevorzugt.<ref>Aristoteles: ''De anima'', 424b, 22ff.</ref> Durch die Verwendung von Metaphern, lautmalerischen Wendungen und Synästesien wird ein mentales Vor-Augen-stellen erreicht, wobei der „Modus der Erzählung” nicht unterbrochen, sondern um eine allegorische Ebene erweitert werde (<bib id='Löhr 2003a'>Löhr 2003</bib>, 76).
  
 
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Das griechische Wort ἔκ-φρασις (ek: aus, hervor; phrazéin: sagen, Aussprechen oder das Aussprechende; im Plural ''Ekphraseis'' oder ''Ekphrasen'') bezeichnet eine besonders anschauliche Beschreibung oder eine mit allen Sinnen vergegenwärtigende Darstellung eines Geschehens in einer Rede. Das Äquivalent in der lateinischen Rhetorik ist ''descriptio'', wobei sich der griechische Terminus durchsetzte, da ''E.'' überwiegend in griechischen Rhetoriklehrbüchern, den sog. ''progymnasmata'', behandelt wird. In der neuzeitlichen und modernen Bildbeschreibung bezeichnet ''E.'' die charakterisierende Beschreibung eines meist real existierenden Kunstwerks, was auch in einer neueren Definition von ''E.'' Ausdruck findet: „ekphrasis is the verbal representation of visual representation” (<bib id='Heffernan 1999a'>Heffernan 1999</bib>, XX).<ref> Umstritten bleibt die Verwendung des Begriffs in der Musik(-wissenschaft) als musikalische Ekphrasis im Sinne von Komponieren nach Bildern bzw. ''E.'' als Beispiel für programmbezogenes Komponieren. (Weiterfrührend dazu bspw.  
 
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<bib id='Fink 1988a'>Fink 1988</bib> und  <bib id='Bruhn 2000a'>Bruhn 2000</bib></ref>.) Dabei ist die faktische Existenz des beschriebenen Objekts keine notwendige Bedingung. Vielmehr solle die visuelle Qualität der Sprache genutzt werden, um die abwesenden Bilder wie anwesend erscheinen zu lassen. Nach Giuliani stellt „die Abwesenheit der Bilder eine notwendige Bedingung des ästhetischen Spiels” dar (<bib id='Giuliani 2006a'>Giuliani 2006, 94</bib>). Dies erfolgt immer mit Konzentration auf die Bewegung der Emotionen der Zuhörer (vgl. <bib id='Webb 1999a'>Webb 1999</bib>,13). Als Teil der ''progymnasmata'' war ''E.'' eine Fortgeschrittenen-Übung in der Rhetorikausbildung, in der die affektive Wirkung der Beschreibung auf die Zuhörer und der Anschaulichkeitseffekt (''enargeia''/ ''evidentia'') im Vordergrund standen.<ref> Vier dieser Rhetoriklehrbücher aus dem 1. bis 5. Jahrhundert sind überliefert. Ihre Autoren sind Aelius Theon, Hermogenes, Aphtonius Sophistes und Nikolaos von Myra. Letzterer ist der einzige Autor, der explizit Kunstwerke als Gegenstand der Ekphrasis erwähnt <bib id='Boeder 1996a'>Boeder 1996</bib>, 34-41. </ref> Zentral ist dabei die Überschreitung der medialen Grenze vom Zuhören zum Zuschauen. Nach Quintilian ist ''enargeia'' die Eigenschaft der Rede, Vergangenes oder allgemein nicht Gegenwärtiges vor dem inneren Auge sichtbar zu machen und dabei durch die Kraft des Wortes und die emotionale Bewegtheit des Rhetors den Wortcharakter des Textes aufzuheben<ref> Quintilian, ''De institutione oratoria'', IV, 2, 63f.; VI, 2, 32; VIII, 3, 63. </ref>, was in der Formel „an die äußere tritt die innere Schau” programmatisch zusammengefasst werden kann <bib id='Graf 1995a'>Graf 1995</bib>, 145-146.  
Das griechische Wort ἔκ-φρασις (ek: aus, hervor; phrazéin: sagen, Aussprechen oder das Aussprechende; im Plural ''Ekphraseis'' oder ''Ekphrasen'') bezeichnet eine besonders anschauliche Beschreibung oder eine mit allen Sinnen vergegenwärtigende Darstellung eines Geschehens in einer Rede. Das Äquivalent in der lateinischen Rhetorik ist ''descriptio'', wobei sich der griechische Terminus durchsetzte, da die E. überwiegend in griechischen Rhetoriklehrbüchern, den sog. ''progymnasmata'', behandelt wird. In der neuzeitlichen und modernen Bildbeschreibung bezeichnet ''E.'' die charakterisierende Beschreibung eines meist real existierenden Kunstwerks, was auch in einer neueren Definition von ''E.'' Ausdruck findet: „ekphrasis is the verbal representation of visual representation” (<bib id='Heffernan 1999a'>Heffernan 1999</bib>, XX).<ref> Umstritten bleibt die Verwendung des Begriffs in der Musik(-wissenschaft) als musikalische Ekphrasis im Sinne von Komponieren nach Bildern bzw. programmbezogenes Komponieren. (Weiterfrührend dazu bspw.  
 
<bib id='Fink 1988a'>Fink 1988</bib> und  <bib id='Bruhn 2000a'>Bruhn 2000</bib></ref>.) Dabei ist die faktische Existenz des beschriebenen Objekts keine notwendige Bedingung. Vielmehr solle die visuelle Qualität der Sprache genutzt werden, um die abwesenden Bilder wie anwesend erscheinen zu lassen. Nach Giuliani stellt „die Abwesenheit der Bilder eine notwendige Bedingung des ästhetischen Spiels” dar (<bib id='Giuliani 2006a'>Giuliani 2006, 94</bib>).  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dies erfolgt unter Einbezug synästhetischer Kriterien und immer mit Konzentration auf die Bewegung der Emotionen der Zuhörer (vgl. <bib id='Webb 1999a'>Webb 1999</bib>,13). Als Teil der spätantiken ''progymnasmata'' war E. eine Fortgeschrittenen-Übung in der Rhetorikausbildung, in der die affektive Wirkung der Beschreibung auf die Zuhörer und der Anschaulichkeitseffekt (''enargeia''/ ''evidentia'') im Vordergrund standen.<ref> Vier dieser Rhetoriklehrbücher aus dem 1. bis 5. Jahrhundert sind überliefert. Ihre Autoren sind Aelius Theon, Hermogenes, Aphtonius Sophistes und Nikolaos von Myra. Letzterer ist der einzige Autor, der explizit Kunstwerke als Gegenstand der Ekphrasis erwähnt <bib id='Boeder 1996a'>Boeder 1996</bib>, 34-41. </ref> Zentral ist dabei die Überschreitung der medialen Grenze vom Zuhören zum Zuschauen. Nach Quintilian ist ''enargeia'' die Eigenschaft der Rede, Vergangenes oder allgemein nicht Gegenwärtiges vor dem inneren Auge sichtbar zu machen und dabei durch die Kraft des Wortes und die emotionale Bewegtheit des Rhetors den Wortcharakter des Textes aufzuheben<ref> Quintilian, ''De institutione oratoria'', IV, 2, 63f.; VI, 2, 32; VIII, 3, 63. </ref>, was in der Formel „an die äußere tritt die innere Schau” programmatisch zusammengefasst werden kann <bib id='Graf 1995a'>Graf 1995</bib>, 145-146. Dabei ist die faktische Existenz des beschriebenen Objektes keine notwendige Bedingung, denn die visuelle Qualität der Sprache solle genutzt werden, um die abwesenden Bilder wie anwesend erscheinen zu lassen. Giuliani argumentiert, dass „die Abwesenheit der Bilder eine notwendige Bedingung des ästhetischen Spiels” darstelle .  
 
  
 
<bib id='Bätschmann 2009a'>Bätschmann 2009</bib>
 
<bib id='Bätschmann 2009a'>Bätschmann 2009</bib>

Version vom 30. September 2011, 11:32 Uhr


Unterpunkt zu: Sprechen über Bilder


Ekphrasis – hörend und lesend sehen

Ekphrasis ist ein aus der Rhetorik stammender Begriff, der eine besonders anschauliche, weil wirkmächtige sprachliche Darstellung bezeichnet. Im Gegensatz zum heutigen Sprachgebrauch im Sinne von Kunstbeschreibung, bezeichnete Ekphrasis in der Antike jedwede Beschreibung von Gegenständen, darunter auch von Kunstwerken, aber ebenso von Personen, Landschaften und Bauwerken.

Nikolaos von Myra definiert E. als „eine ausführliche Rede, die das zu Zeigende deutlich zu Gesicht bringt” und grenzt sie von einem Bericht ab, in dem schlicht eine Abfolge von Ereignissen geschildert wird. Durch einen fingierten medialen Wechsel vom Wort zum imaginierten Bild, soll höchstmögliche Anschaulichkeit erreicht werden. E. soll „die Hörer zu Zuschauern zu machen”[1]. Mit der Überschreitung dieser imaginären medialen Grenze wird der Sehsinn, dem nach Aristoteles der höchste Erkenntniswert beigemessen wird, gegenüber dem Hörsinn bevorzugt.[2] Durch die Verwendung von Metaphern, lautmalerischen Wendungen und Synästesien wird ein mentales Vor-Augen-stellen erreicht, wobei der „Modus der Erzählung” nicht unterbrochen, sondern um eine allegorische Ebene erweitert werde ([Löhr 2003]Literaturangabe fehlt.
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, 76).

Das griechische Wort ἔκ-φρασις (ek: aus, hervor; phrazéin: sagen, Aussprechen oder das Aussprechende; im Plural Ekphraseis oder Ekphrasen) bezeichnet eine besonders anschauliche Beschreibung oder eine mit allen Sinnen vergegenwärtigende Darstellung eines Geschehens in einer Rede. Das Äquivalent in der lateinischen Rhetorik ist descriptio, wobei sich der griechische Terminus durchsetzte, da E. überwiegend in griechischen Rhetoriklehrbüchern, den sog. progymnasmata, behandelt wird. In der neuzeitlichen und modernen Bildbeschreibung bezeichnet E. die charakterisierende Beschreibung eines meist real existierenden Kunstwerks, was auch in einer neueren Definition von E. Ausdruck findet: „ekphrasis is the verbal representation of visual representation” ([Heffernan 1999]Literaturangabe fehlt.
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, XX).[3].) Dabei ist die faktische Existenz des beschriebenen Objekts keine notwendige Bedingung. Vielmehr solle die visuelle Qualität der Sprache genutzt werden, um die abwesenden Bilder wie anwesend erscheinen zu lassen. Nach Giuliani stellt „die Abwesenheit der Bilder eine notwendige Bedingung des ästhetischen Spiels” dar ([Giuliani 2006, 94]Literaturangabe fehlt.
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). Dies erfolgt immer mit Konzentration auf die Bewegung der Emotionen der Zuhörer (vgl. [Webb 1999]Literaturangabe fehlt.
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,13). Als Teil der progymnasmata war E. eine Fortgeschrittenen-Übung in der Rhetorikausbildung, in der die affektive Wirkung der Beschreibung auf die Zuhörer und der Anschaulichkeitseffekt (enargeia/ evidentia) im Vordergrund standen.[4] Zentral ist dabei die Überschreitung der medialen Grenze vom Zuhören zum Zuschauen. Nach Quintilian ist enargeia die Eigenschaft der Rede, Vergangenes oder allgemein nicht Gegenwärtiges vor dem inneren Auge sichtbar zu machen und dabei durch die Kraft des Wortes und die emotionale Bewegtheit des Rhetors den Wortcharakter des Textes aufzuheben[5], was in der Formel „an die äußere tritt die innere Schau” programmatisch zusammengefasst werden kann [Graf 1995]Literaturangabe fehlt.
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, 145-146.

[Bätschmann 2009]Literaturangabe fehlt.
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[Baumann 2011]Literaturangabe fehlt.
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[Baxandall 1990]Literaturangabe fehlt.
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[Boehm & Pfotenhauer 1995]Literaturangabe fehlt.
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[Boehm 1995]Literaturangabe fehlt.
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[Cheeke 2008]Literaturangabe fehlt.
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[Downey 1959]Literaturangabe fehlt.
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[Drügh 2006]Literaturangabe fehlt.
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[Fowler 1991]Literaturangabe fehlt.
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[Frangenberg 2003]Literaturangabe fehlt.
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[Friedländer 1912]Literaturangabe fehlt.
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[Greif 1998]Literaturangabe fehlt.
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[Heffernan 1993]Literaturangabe fehlt.
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[Heffernan 1999]Literaturangabe fehlt.
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[Hempfer 2000]Literaturangabe fehlt.
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[Kranz 1976]Literaturangabe fehlt.
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[Krieger 1992]Literaturangabe fehlt.
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[Krieger 1995]Literaturangabe fehlt.
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[Löhr 2003]Literaturangabe fehlt.
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[Männlein-Robert 2007]Literaturangabe fehlt.
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[Mitchell 1992]Literaturangabe fehlt.
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[Moog-Grünewald 2001]Literaturangabe fehlt.
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[Pfotenhauer 1996]Literaturangabe fehlt.
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[Ratkowitsch 2006]Literaturangabe fehlt.
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[Reulecke 2002]Literaturangabe fehlt.
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[Rosand 1990]Literaturangabe fehlt.
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[Rosen 2001]Literaturangabe fehlt.
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[Rosenberg 1995]Literaturangabe fehlt.
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[Rosenberg 2007]Literaturangabe fehlt.
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[Sager Eidt 2008]Literaturangabe fehlt.
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[Schaefer & Rentsch 2004]Literaturangabe fehlt.
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[Schenka 2007]Literaturangabe fehlt.
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[Schiffermüller 2009]Literaturangabe fehlt.
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[Schmitz-Emans 1999]Literaturangabe fehlt.
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[Wandhoff 2001]Literaturangabe fehlt.
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[Wandhoff 2003]Literaturangabe fehlt.
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[Webb 2009]Literaturangabe fehlt.
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Engere Begriffsbestimmung
optional Beispiele
Auswirkungen auf andere Begriffe
Anmerkungen
  1. Das Zitat lautet im weiteren: „Wir beschreiben aber Orte, Zeiten, Personen, Feste, Taten […]. Wann immer wir aber beschreiben möchten […] Statuen oder Bilder oder derartiges sonst, soll man aber versuchen, Überlegungen zu solchem oder solchem hinzuzufügen von Seiten der Verfassung des Malers oder des Bildhauers.” ([Spengel 1966a]Literaturangabe fehlt.
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    , 491; [Boeder 1996]Literaturangabe fehlt.
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    , 40)
  2. Aristoteles: De anima, 424b, 22ff.
  3. Umstritten bleibt die Verwendung des Begriffs in der Musik(-wissenschaft) als musikalische Ekphrasis im Sinne von Komponieren nach Bildern bzw. E. als Beispiel für programmbezogenes Komponieren. (Weiterfrührend dazu bspw. [Fink 1988]Literaturangabe fehlt.
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    und [Bruhn 2000]Literaturangabe fehlt.
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  4. Vier dieser Rhetoriklehrbücher aus dem 1. bis 5. Jahrhundert sind überliefert. Ihre Autoren sind Aelius Theon, Hermogenes, Aphtonius Sophistes und Nikolaos von Myra. Letzterer ist der einzige Autor, der explizit Kunstwerke als Gegenstand der Ekphrasis erwähnt [Boeder 1996]Literaturangabe fehlt.
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    , 34-41.
  5. Quintilian, De institutione oratoria, IV, 2, 63f.; VI, 2, 32; VIII, 3, 63.
Literatur                             [Sammlung]

[Baumann 2011]:
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[Baxandall 1990]:
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[Boeder 1996]:
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[Boehm & Pfotenhauer 1995]:
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[Boehm 1995]:
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[Bruhn 2000]:
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[Bätschmann 2009]:
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[Cheeke 2008]:
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[Downey 1959]:
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[Drügh 2006]:
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[Fink 1988]:
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[Fowler 1991]:
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[Frangenberg 2003]:
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[Friedländer 1912]:
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[Giuliani 2006, 94]:
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[Graf 1995]:
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[Greif 1998]:
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[Heffernan 1993]:
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[Heffernan 1999]:
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[Hempfer 2000]:
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[Kranz 1976]:
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[Krieger 1992]:
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[Krieger 1995]:
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[Löhr 2003]:
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[Mitchell 1992]:
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[Moog-Grünewald 2001]:
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[Männlein-Robert 2007]:
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[Pfotenhauer 1996]:
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[Ratkowitsch 2006]:
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[Reulecke 2002]:
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[Rosand 1990]:
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[Rosen 2001]:
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[Rosenberg 1995]:
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[Rosenberg 2007]:
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[Sager Eidt 2008]:
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[Schaefer & Rentsch 2004]:
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[Schenka 2007]:
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[Schiffermüller 2009]:
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[Schmitz-Emans 1999]:
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[Spengel 1966a]:
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[Wandhoff 2001]:
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[Wandhoff 2003]:
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[Webb 1999]:
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Thönnes, Barbara

Seitenbearbeitungen durch: Barbara Thönnes [51], Joerg R.J. Schirra [23] und Dimitri Liebsch [21] — (Hinweis)