Zeichen, Zeichenträger, Zeichensystem

Aus GIB - Glossar der Bildphilosophie
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Unterpunkt zu: Zeichentheorien: Übersicht


Es gibt viele unterschiedliche Verwendungsweisen des Ausdrucks ‘Zeichen’,[1] was seinen Einsatz in der Bildphilosophie kompliziert macht. Im Folgenden soll nur auf die bildphilosophisch relevantesten Aspekte der Zeichendiskussion eingegangen werden.


Kommunikative Interaktionen und Zeichenhandlungen

Von Kritikern wird den semiotischen Bildtheorien häufig vorgeworfen, dass in ihnen allein die Darstellungsfunktion eines Bildes fokussiert werde. Medientheoretische Ansätze klagen seine kommunikativen Aspekte ein, während wahrnehmungstheoretische Positionen die Arbitrarität und Konventionalität kritisieren, die sie unterstellen, wenn Bilder als eine Art von Zeichen verstanden werden.

Beide Kritiken richten sich an Zeichenbegriffen aus, die zwar in der “Vor- und Frühgeschichte” der Semiotik häufiger verwendet wurden: ‹Ein Ding, das für ein anderes steht› bzw. ‹eine Vorstellung, die willkürlich für eine andere Vorstellung eintritt›. Die damit umrissenen ontologischen oder mentalistischen Zeichenbegriffe sind in der Tat wenig geeignet, die charakteristischen Eigenheiten von Bildern zu erfassen. Doch spricht nichts gegen Zeichenbegriffe, die – nicht zuletzt in der Folge des linguistic turn – aus einem weiten Kommunikationsbegriff handlungstheoretisch entwickelt werden. Als eine solche Ausgangsbasis bietet sich etwa die Unterscheidung zwischen sachbezüglichen und kommunikativen Interaktionen an. Zeichengebrauch wird damit als eine Handlung[2] begriffen, die zwischen zwei Handlungssubjekten stattfindet.[3] Die Rollen dieser beiden Agenten werden meist als ‘Sender’ und ‘Empfänger’ (oder auch ‘Produzent’ und ‘Rezipient’) bezeichnet. Die Pointe der kommunikativen Interaktionen liegt darin, dass sich hier der Sender an den Empfänger richtet, indem er sich selbst in besonderer Weise darstellt. In dieser Selbstdarstellung (Ostention) wird für den Empfänger etwas Drittes erkennbar – das Dargestellte, bei dem es sich etwa auch um einen fiktiven Sachverhalt handeln kann, den wahrzunehmen der Sender sich darstellt. Es ist offensichtlich, dass ein auf diesen verschachtelten Handlungstypus gegründeter Zeichenbegriff sehr viel komplexer ist, als der unmittelbar an der Darstellungsfunktion orientierte der frühen Semiotik.

Anzeichen und Signale

Zum einen fällt auf, dass der handlungstheoretische Kommunikationsbegriff Anzeichen (Symptome) nicht mehr ohne weiteres als Zeichen zu verstehen erlaubt. Zwar ist es möglich, Anzeichen als Zeichen für das sie verursachende Phänomen zu verwenden, doch muss dann zumindest die entsprechende Selbstdarstellung eines Senders in einer kommunikativen Interaktion hinzutreten (⊳ "natürliche" Bilder). Beispielsweise ist nämlich Rauch, obzwar ein Symptom von Feuer, als solcher noch kein Zeichen für Feuer; er kann aber von jemandem in einer kommunikativen Interaktion dafür verwendet werden, den Empfänger auf Feuer aufmerksam zu machen.[4] Das Problem der Auffassung, dass Anzeichen eine Art von Zeichen seien, besteht also im Wesentlichen darin, dass sie (in der Regel) keine kommunikativen Interaktionen sind und ihnen die entsprechenden Handlungssubjekte – Sender und Empfänger – fehlen.

Das gilt für (tierische) Signale nicht.[5] Der Warnschrei eines Affen vor einem Raubtier, die pulsierende Färbung eines Kraken vor einem Geschlechtspartner oder das Fletschen der Zähne eines Hundes einem ihn ärgernden Kind gegenüber sind zweifelsfrei Fälle von kommunikativer Interaktion mit der dafür charakteristischen Selbstdarstellung des Senders. Gleichwohl sollen sie nicht als Instanzen von Zeichen gelten. Der Grund liegt darin, dass die dabei zu beobachtende Selbstdarstellung nur für den Beobachter den Zweck der Kommunikation erfüllt; für den Handelnden selbst ist dieser Zweck (noch) nicht zugänglich.

Aus diesem Grund auch lässt sich bei Signalen stets die Senderbedeutung von der Empfängerbedeutung unterscheiden: Im dafür angesetzten behavioristischen Bedeutungsbegriff ist erstere durch die (von einem Beobachter als solche genommenen inneren und äußeren) Voraussetzungen gegeben, die für den Sender vorliegen müssen, dass er das Signal äußert, während letztere den durch den Empfang des Signals (in den Augen des Beobachters) ausgelösten Aktivitäten entspricht. Für Zeichen soll hingegen gelten, dass ihre Bedeutung für Sender und Empfänger selbst dieselbe ist.[6]

Zeichenhandlungen und die kommunikative Intention

Abbildung 1: Hierarchische Einbettung des Zeichenbegriffs in die Handlungsbegriffe und ihr Umfeld

Zeichenhandlungen unterscheiden sich von anderen kommunikativen Interaktionen (insbesondere Signalen) dadurch, dass sie von den beteiligten Handlungssubjekten mit Einsicht in ihren Zweck verwendet werden. Sender und Empfänger kommunizieren also nicht einfach nur miteinander, indem sie etwa einem erlernten Handlungsmuster folgen (‹in der und der Situation: tue dies!›), wobei der eigentliche Zweck der (Gesamt-)Handlungen nur einem externen Beobachter klar ist. Sie tun das vielmehr im eigenen Bewusstsein des damit verfolgten Ziels der Verständigung mit einem (auch vorgestellten) anderen (‹tue dies, um dich mit dem anderen zu koordinieren›). Zeichenhandlungen sind also genau die kommunikativen Interaktionen, die zugleich Handlungen im engeren Sinn sind.[7]

Ein Zeichenhandelnder stellt sich damit einem anderen gegenüber (oder sich selbst in der Rolle des Rezipienten) stets insbesondere dar als ein Wesen, das eine kommunikative Interaktion mit diesem Gegenüber durchführt: Der Produzent stellt sich also dar als einer, der sich darstellt als einer, der sich einer bestimmten Situation gegenüber sieht (die kursive Passage artikuliert genau das Senderverhalten bei kommunikativen Interaktionen ganz allgemein). Analoges gilt für den Rezipienten, der sich darstellt als einer, der an einer kommunikativen Interaktion verstehend teilnimmt. Während bei signalhaften kommunikativen Interaktionen der rezeptive Teilnehmer keine Ostentation zu vollziehen braucht, ändert sich eben das bei Zeichenhandlungen. Indem die Ostentation auf diese zweifache Weise verdoppelt wird, eröffnet sich für die Handelnden selbst die Möglichkeit, die produzentenseitige Bedeutung und die rezipientenseitige Bedeutung aufeinander zu beziehen und damit letztlich: sie zu einer einzigen, kontrolliert geteilten Bedeutung zu vereinheitlichen. Eben das bildet die Grundlage dafür, dass sich bei Zeichen ein von anderen Komponenten der Zeichenhandlung separierbarer Sachbezug festlegen lässt.[8]

Abbildung 2: Das traditionelle semiotische Dreieck nach [Richards & Ogden 1923a]Literaturangabe fehlt.
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(hier in der Fassung von [Bußmann 1983a]Literaturangabe fehlt.
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)

Umgekehrt öffnet die gemeinsame und separierte Bedeutung den Blick auch für den rein physischen Aspekt der Zeichenhandlung: den Zeichenträger. Erst in dieser komplexen Handlungskonstellation macht das semiotische Dreieck als für die Handelnden selbst unterscheidbare Organisation von Aspekten einer entsprechenden Handlungsausführung Sinn: der Zeichenträger als Bezeichnendes (Abb. 2: „Symbol“), der Sachbezug als Bezeichnetes („Referent“) und der beides allererst zusammenbindende Vollzug einer (elementareren) kommunikativen Interaktion (in den Standardfassungen des semiotischen Dreiecks meist verkürzt zu „Gedanke/Bezug“).[9]

Regeln und Gewohnheiten: Zeichen­systeme

Im Gegensatz zum einfachen Ausführen von elementaren Kommunikationshandlungen werden mit dem Zeigen solcher Handlungen also deren Teilhandlungen und ihr Zusammenspiel zumindest partiell den Kommunizierenden selbst bewusst.[10] Das heißt insbesondere, dass sie dem Zeichenhandelnden als jeweils eine von verschiedenen Alternativen erscheinen, zwischen denen er sich entscheiden kann – und zwischen denen entscheiden zu können er auch dem Kommunikationspartner unterstellt. Die Zeichenhandlung ist damit eine Kommunikationshandlung, die als Teil eines ganzen Systems möglicher Varianten zu verstehen ist: Sie ist ein Element eines Zeichensystems.

Zwar bilden auch Signale durchaus Systeme von Alternativen: Die Warnschreie bestimmter Primaten (wie auch die Reaktionen darauf) sind etwa nach dem gesichteten Feind differenziert – Leopard, Adler oder Python. Was für einen ethologischen Beobachter schnell als Zusammenhang zwischen verschiedenen, alternativen Signalausprägungen eines gemeinsamen Schemas herauszufinden ist, kann gleichwohl von nicht-zeichenverwendenden Tieren noch nicht in einen regelhaften Zusammenhang gebracht werden, da sie sich jeweils nur auf die aktuelle Situation und die darin vorzuführende auf einen Fall beschränkte Selbstdarstellung beziehen können. Die zu beobachtenden Regelmäßigkeiten sind Gewohnheiten, die nicht wie Regeln durch wechselseitige d.h. interindividuelle Abstimmungen der Handelnden selbst kontrolliert werden und sich in ihren Ausprägungen nur “hinter dem Rücken der Akteure” (etwa durch evolutionäre Prozesse) verändern.

Erst mit der Kompetenz zu Zeichenhandlungen gewinnen die Handelnden auch die Fähigkeit, diese Gewohnheiten miteinander abzustimmen, sie zu echten Regeln umzuformen. Der Umfang alternativer Zeichenhandlungen, die ein Zeichensystem bilden, ist daher durch Regeln bestimmt: Die Alternativen können dabei auf der syntaktischen, der semantischen oder der pragmatischen Ebene auftreten.[11]


‘Zeichen’ als »Zeichen­träger« und als »Zeichen­hand­lungs­sche­ma­ta«

Umgangssprachlicher Zeichen­begriff

In der Umgangssprache wird mit dem Ausdruck ‘Zeichen’ häufig auf den Zeichenträger als einem von der Zeichenhandlung abtrennbaren Gegenstand hingewiesen. Das geschieht besonders häufig, wenn der Zeichenträger außerhalb seiner Zeichenfunktion verwendet wird: ‘Stelle das Plakat hinter das Halteverbotszeichen!’ (statt ‘Schild’). Allerdings wird diese außer-semiotische Verwendungsweise oft auch als Basis für den alltagsprachlichen Zeichenbegriff genutzt, der damit als ein unilateraler Zeichenbegriff bestimmt werden kann, bei dem das Zeichen nur über die Eigenschaften eines einzigen Gegenstandes (des Zeichenträgers) charakterisiert wird.

Ein solcher unilateraler Bildbegriff liegt gelegentlich auch medieninformatischen Darstellungen zugrunde: Die digitale Kodierung von Bildern in einer Bilddatei (beispielsweise als jpg oder tiff), welche üblicherweise von Informatikern einfach als ‘Bild’ bezeichnet wird, ist tatsächlich lediglich eine Beschreibung von syntaktischen Elemente des eigentlichen Bildzeichens, das Datei-Format eine Notation nur für Bildträger.

Diese Betrachtungsweise verschleiert allerdings den Blick darauf, dass (1) eine weitere Entität – das was bezeichnet wird – eine den Gegenstand als Zeichen bestimmende Rolle spielt, und dass darüber hinaus (2) diese Bedeutungsbeziehung sich nur in einem bestimmten Handlungsrahmen – nämlich einer Kommunikation – instantiieren lässt, so dass zwei weitere Rollen (‘Sender’ und ‘Empfänger’) ebenfalls zur Definition des Zeichenbegriffs notwendig gehören.

Bilaterale und multilaterale Zeichenbegriffe

Bilaterale (oder dyadische) Zeichenbegriffe, wie etwa der von Saussure ([Saussure 1916a]Saussure, Ferdinand de (1916).
Cours de linguistique générale. Paris:  ???, Deutsch: Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft. 3. Aufl. Berlin 2001..

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) aber auch schon von Aristoteles ([Keller 1995a]Literaturangabe fehlt.
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), versuchen im Wesentlichen das beim unilateralen Begriff erwähnte Problem (1) zu beheben, wird hier doch ein Zeichen als Gegenstand verstanden, sofern er eine semantische Beziehung zu einem weiteren Gegenstand aufweist. Je nach Theorie kann dieser zweite Gegenstand insbesondere ein mentaler Gegenstand (eine Vorstellung), ein Abstraktum (etwa eine Klasse) oder ein Konkretum (physischer Einzelgegenstand) sein. Alle Verwendungen des Zeichenträgers als Zeichen beruhen aber auf der Bedeutungs- oder Darstellungsrelation.[12]
Abbildung 3: Das Organon-Modell von Bühler
Bei multilateralen Zeichenbegriffen, wie sie etwas von Bühler ([Bühler 1934a]Bühler, Karl (1965).
Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache. Stutt­gart: Fischer.

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) und Peirce ([Peirce 1983a]Peirce, Charles S. (1983).
Phänomen und Logik der Zeichen. Frank­furt/M.: Suhr­kamp.

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) vorgeschlagen wurden, ist die Darstellungsfunktion hingegen nur ein Aspekt des Zeichens, neben den andere pragmatische Aspekte treten, die auf die Zeichenverwender fokussieren und damit auch auf die Aktivitäten, die mit der Zeichenhandlung in Zusammenhang stehen (sollen) und so ihre Bedeutung im weiteren Sinn bestimmen. Damit ergeben sich also auch Ansätze zur Behebung des oben erwähnten Problems (2). Das Organon-Modell Bühlers etwa integriert den Zeichen immanenten Interaktionsaspekt, indem es den beiden beteiligten Aktivitätsträgern schematisch jeweils spezifische mit der Zeichenhandlung vollzogene Funktionen zuordnet, nämlich die Ausdrucksfunktion für den Sender und die Appellfunktion für den Empfänger (Abb. 3).

Handlungstheoretischer Zeichen­begriff

Bühler und Peirce entwickeln zwar einen bereits dezidiert auf Handlung ausgerichteten Zeichenbegriff. Doch bleiben sie bei dessen Ausarbeitung noch stark an der semiotischen Tradition des bilateralen Zeichenbegriffs orientiert: So ist etwa der Interpretant eines Zeichens bei Peirce zunächst eine Art mentales Zeichen, das der Zeichennutzer zur Interpretation des “äußeren” Zeichens erzeugt (und zu dessen Interpretation er jeweils weitere Interpretanten hinzuzieht). Die Kette der Interpretanten führe schließlich zum „ultimate logical interpretant“, den Kuno Lorenz als Änderung einer Verhaltensgewohnheit – „habit change“ – interpretiert ([Lorenz 1990a]Lorenz, Kuno (1990).
Einführung in die philosophische Anthropologie. Darmstadt: WBG, (21992).

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: S. 121), so dass hier endlich die Verankerung des Zeichens in Handlungen erfolgt.
Nun steht Lorenz in der Tradition des Erlanger Konstruktivismus von Kamlah und Lorenzen, der in der Folge des linguistic turns und der handlungstheoretischen Umdeutung psychischer Phänomene bei Mead, Wittgenstein, v. Holst u.a. einen weniger mentalistischen Zeichenbegriff aus dem Begriff der Zeichenhandlung entwickelt hat. Fokussiert wird dabei nicht der Zeichenträger, der etwas bedeutet, indem er in einer speziellen Form von Handlung benutzt wird, sondern das, was als allen Ausführungen einer Art von Zeichenhandlungen (allen „Aktualisierungen“ dieses Typs) gemein bestimmt wird: Ein Zeichen im Sinne von Kamlah, Lorenzen und auch Lorenz ist das Handlungsschema einer Zeigehandlung (= Vorführhandlung, d.h. das Schema einer bewussten kommunikativen Interaktion; [Kamlah & Lorenzen 1973a]Kamlah, Wilhelm & Lorenzen, Paul (1973).
Logische Propädeutik. Vorschule des vernünftigen Redens. München: BI Wissenschaftsverlag.

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, [Lorenz 1970a]Lorenz, Kuno (1970).
Elemente der Sprachkritik – Eine Alternative zum Dogmatismus und Skeptizismus in der Analytischen Philosophie. Frank­furt/M.: Suhr­kamp.

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).

Das Beziehungsgeflecht zwischen einer Zeichenhandlung und ihren Teilhandlungen einerseits und den kontextuellen Aktivitäten (insbesondere die jeweils dabei vorausgesetzten Vorbereitungshandlungen und die verursachten Folgehandlungen) andererseits werden auf diese Weise wesentlich unmittelbarer in den Fokus der semiotischen Betrachtung gerückt. Es geht nicht um materielle Gegenstände, sondern um äußerst komplexe Formen von Interaktionen.

Dieses Vorgehen trägt daher auch der Eigentümlichkeit bestimmter Zeichenhandlungen Rechnung, bei denen der Zeichenträger gar kein von der Zeichenverwendung separierbarer Gegenstand ist: Wenn etwa ein Fahrradfahrer an einer Kreuzung mit der linken Hand Wedelbewegungen ausführt, um den anderen Verkehrsteilnehmern zu verstehen zu geben, dass er beabsichtigt, nach links abzubiegen; das ist durchaus ein klarer Fall von Zeichenverwendung. Gleichwohl ist es hier schwierig, den Zeichenträger unabhängig von der Zeichenhandlung überhaupt zu bestimmen.

Abtrennbare und insbesondere als solche über die eigentlichen Zeichenteilhandlung hinaus bestehende (d.h. persistente) Zeichenträger werden entsprechend nicht einfach ‘Zeichen’ genannt – auch nicht abkürzend – sondern als ‘Marken’ bezeichnet.[13] Eine Marke kann dem Empfänger als Symptom für die vorgängige produzentenseitigen Teilhandlungen dienen, die er sich vorstellt und nun durch die entsprechenden rezipientenseitigen Teilhandlungen zu einer Zeichenhandlung vervollständigen kann: Er stellt sich anhand des vorliegenden Gegenstandes sich selber gegenüber dar als einer, der an einer kommunikativen Interaktion unter Beteiligung der Marke in Gegenwart eines vorgestellten Senders verstehend teilnimmt.


Sprachliche Zeichen

Sicherlich ist Sprache das am besten untersuchte Zeichensystem.[14] Die Struktur sprachlicher Zeichen hat entsprechend die Begrifflichkeit der Zeichentheorie stark geprägt. Kritiker des semiotischen Bildbegriffs äußern in der Folge gelegentlich die Befürchtung, dass eine dezidiert am Zeichenbegriff ausgerichtete Bildtheorie zu sprachlastig operiere und dadurch die Unterschiede, die zwischen Bild und Wort bestehen, nicht hinreichend beachtet würden (⊳ Differenz, ikonische/pikturale).

Allerdings ist weder der Ausdruck ‘Zeichen’ synonym mit ‘sprachliche Zeichen’ noch der Terminus ‘Zeichensystem’ mit ‘Zeichensprache’. Sprachliche Zeichen sind auch nicht dasselbe wie Sprache(n) im Sinne der Linguistik, die sich semiotisch eher als Wort/Satz-sprachliche Zeichensysteme (s.u.) charakterisieren lassen.

Verallgemeinerter Sprachbegriff und nicht-sprachliche Zeichen­systeme

Gegenüber dem primär an der Linguistik ausgerichteten (engen) Sprachbegriff kann eine allgemeinere semiotische Unterscheidung ins Feld geführt werden, die darauf beruht, dass die Zeichen eines Zeichensystems sich – in einem weiten Sinne – syntaktisch gliedern lassen: Die zugehörigen Zeichenhandlungsschemata bestehen aus Teilen, die in unterschiedlichen Kombinationen verschiedene Zeichen des Systems konstituieren (siehe nochmals Abb. 1). Bei nicht-sprachlichen Zeichensystemen liegt mithin keine solche Gliederung vor. Das System besitzt keine Morphologie, mit deren Hilfe sich die einzelnen Zeichen bereits anhand von Eigenschaften des Zeichenträgers alleine (d.h. rein syntaktisch) sinnvoll semiotisch zueinander in Beziehung setzen ließen.[15] Für sprachliche Zeichensysteme muss sich hingegen eine Morphologie angeben lassen.

Nicht gefordert ist für sprachliche Zeichensysteme (Zeichensprachen), dass die Teile selbst wiederum Zeichen sein müssen, wie es bei der Relation zwischen Wort und Satz der Fall wäre. Betrachten wir daher zunächst den Fall der Zeichensysteme, bei denen die Zeichenteile generell keine Zeichen sind – genauer formuliert: keine der Teilhandlungen, die die Zeichenhandlungschemata eines solchen Zeichensystems konstituieren, ist bereits eine Zeichenhandlung. Im Gegensatz zu den nicht-sprachlichen Zeichensystemen lässt sich also eine syntaktische Gliederung der Zeichensprache angeben, die aber noch nicht der Kombination von Wörtern zu Sätzen entspricht, sondern, um ein linguistisches Analogon zu bemühen, eher der Zusammensetzung von (nicht eigenständig verwendbaren) Morphemen zu Wörtern.

Als Beispiel mag das dem »Fährten lesen« zugrunde liegende Zeichensystem dienen. Die Zeichen dieses Systems unterscheiden sich als Interpretation der Variationen von Eigenschaften der Abdrücke (etc.) und ihrer Teile: So mag etwa der Grad der Verwischung der Kanten im Zusammenhang mit anderen Eigenheiten als Altersindiz dienen.[16] Dabei ist aber das Erkennen von “Verwischtheit” noch kein eigenständiges Zeichen, das innerhalb des Systems losgelöst von anderen Zeichenkomponenten verwendet werden könnte. Gleichwohl bestimmt es gemeinsam mit den anderen relevanten Dimensionen die Morphologie der Zeichen dieses Systems.

Wort/Satz-sprachliche Zeichen­systeme: Sprachen im engeren Sinn

Von den allgemeinen Zeichensprachen ist die Klasse der Wort/Satz-sprachlichen Zeichensysteme zu differenzieren. Diese verfügen über eine syntaktische Gliederung im engen Sinn, indem die Teilhandlungen, die ein Zeichen dieser Systeme bilden, zum Teil selber bereits Zeichen sind: nämlich Wörter, die Sätze bilden. Dadurch wird die Unterscheidung zwischen Wörtern und Sätzen überhaupt erst möglich und damit eine über reine Morphologie hinausgehende kombinative Syntax etwa im Sinne von Chomsky ([Chomsky 1957a]Chomsky, Noam (1957).
Syntactic Structures. Den Haag: Mouton.

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; hierzu auch ⊳ Bildgrammatik und Bildmorphologie).

Die Festlegung der Begriffe »Wort« und »Satz« ist in Linguistik und Semiotik umstritten:[17] Das liegt nicht zuletzt an den dabei zumeist betrachteten bi- und multilateralen Bildbegriffen, die kaum Kriterien für eine Unterscheidung zwischen nur morphologisch organisierten und im engeren Sinn syntaktisch organisierten Sprachzeichensystemen bereitstellen. Handlungstheoretisch betrachtet liegt es hingegen durchaus nahe,

den Ausdruck ‘Satz’ zu erklären als die Gesamtheit der Zeichen i.e.S., die in den jeweiligen Teilhandlungen einer einheitlichen Handlung wie »etwas aussagen«, »etwas mitteilen« usw. verwendet werden. Der Ausdruck ‘Wort’ hingegen mag sich in seinem Gebrauch erklären lassen, indem man auf die einzelnen Zeichen i.e.S. verweist, welche im Rahmen einer solchen Gesamthandlung, beim Vollzug einer zu dieser gehörenden Teilhandlung, verwendet werden. Aus dieser Erklärung folgt dann nämlich zunächst, daß ein Handlungsschema spezieller Art, z.B. ein Laut, wirklich erst im Zusammenhang mit der Äußerung eines Satzes als Wort erkannt werden kann. Es folgt aber auch aus ihr, daß ein Sprecher durchaus selbst strukturell neue und gleichwohl verständliche Sätze formen kann: Er hat seinen Gebrauch einzelner Wörter dieser Erklärung nach ja weder “induktiv” aus bereits gehörten bzw. gar von ihm selbst gebildeten Sätzen “abgeleitet”, noch ist er durch in ihm bereits “angelegte” Regeln in seiner zukünftigen Rede vordeterminiert ([Ros 1979a]Ros, Arno (1979).
Objektkonstitution und elementare Sprachhandlungsbegriffe. Königstein/Ts.: Hain.

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: S. 174).

Die Pointe satzsprachlicher Zeichensystem besteht mithin darin, dass nicht nur die Gesamtzeichenhandlung (der Satz) in Form und Gebrauch an Regeln ausgerichtet wird, sondern bereits Form und Gebrauch der Teilzeichenhandlungen (der Wörter) jeweils vollständig an Regeln orientiert sind. Die korrekte (syntaktische) Form und der richtige (pragmatische) Gebrauch der Sätze (und damit auch ihre Bedeutungen) lassen sich dann bei Bedarf kompositional aus den morphologischen, semantischen und pragmatischen Eigenschaften der Wörter ableiten. Analoge Argumentationen fehlen für einfache Zeichensprachen.

Die massive Komplexitätssteigerung, die mit dem Gebrauch von Teilzeichenhandlungen verbunden ist, macht sich mit einer außerordentlich erhöhten Flexibilität dieser Sprachsysteme bezahlt.[18]

Propositionale und explizit performative Zeichenhandlungen

Zwar sind wort/satzsprachliche Zeichenhandlungen noch nicht hinreichend zur Artikulation eines expliziten Sachbezugs. Ein solcher entfaltet sich erst mit propositionalen Sprachzeichenhandlungen. Allerdings ist die echte syntaktische Gliederung des Zeichensystems eine notwendige Voraussetzung für letztere, denn die für die Proposition charakteristischen Teilhandlungen – Prädikation, Nomination und Kontextbildung – müssen als eigenständige Zeichenhandlungen mit je eigenen Interpretationsregeln auftreten. Erst dadurch ist es auch möglich, über nicht anwesende Sachverhalte (als solche) zu kommunizieren.[19]

Des weiteren setzen explizit performative Zeichenhandlungen – etwa ‘hiermit taufe ich dich auf den Namen «Titanic»’ oder ‘hiermit schwöre ich (dir), dass p’ – die Kompetenz zu satz/wortsprachlichen Kommunikationshandlungen (bzw. im zweiten Beispiel sogar von propositionalen Zeichenhandlungen) voraus: Die ausdrückliche Artikulation der mit der Zeichenhandlung durchgeführten Illokution kann nur gelingen, wenn die Benennung als eigenständiges (Teil)Zeichen verfügbar und als solches in den Gesamtzeichenakt eingebettet ist.

Sprachen im linguistischen Sinn umfassen offensichtlich stets propositionale und explizit performative Zeichenhandlungen, gehören mithin zu den komplexesten Zeichensprachen.[20]

Die genaue semiotische Einordnung von Bildern ist hingegen derzeit noch umstritten.

Anmerkungen
  1. Vgl. etwa Wikipedia: Zeichen.
  2. Vgl. Exkurs: Handlungen.
  3. Das schließt nicht aus, dass diese beiden Rollen des Handlungsschemas von demselben Subjekt eingenommen werden können (⊳ Bildrezeption als Kommunikationsprozess). Allerdings gilt das nicht für jede kommunikative Interaktion.
  4. Und zwar, indem der Sender sich selbst i.w. dem Empfänger gegenüber (oder auch sich selbst gegenüber) darstellt als einer, der Rauch als Anzeichen für Feuer nimmt.
  5. Wie bei den meisten Ausdrücken in diesem Zusammenhang wird auch ‘Signal’ mit vielen verschiedenen sich teilweise überschneidenden Bedeutungen verwendet. Hier ist der im engeren Sinne ethologische Signalbegriff gemeint (etwa im Zusammenhang von »Ausdrucksbewegung«, vgl. [Eibl-Eibesfeldt 1974a]Literaturangabe fehlt.
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    ). Zu beachten ist, dass der in der Biologie häufig auftretende allgemeinere Signalbegriff, nach dem etwa pflanzliche Botenstoffe, die aufgrund von Insektenfrass ausgestossen werden und Nachbarpflanzen zur Produktion entsprechender Schutzstoffe anregen, als Signale gelten, hier nicht adäquat wäre: Es handelt sich hierbei zwar um Verhalten (im engeren Sinne), aber nicht um Handlungen (im weiten Sinn). Daher kann hier auch keinesfalls von kommunikativen Interaktionen die Rede sein. Ähnliches gilt für technische Signalbegriffe (vgl. [Shannon & Weaver 1949a]Literaturangabe fehlt.
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    - andere Publikation,
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    ).
  6. Das gilt unbeschadet der Möglichkeit von über die geteilte Kernbedeutung hinausgehenden differierenden Konnotationen.
  7. Vgl. wiederum Exkurs: Handlungen.
  8. Es sollte klar sein, dass zum einen Signale ganz zwanglos als Teilhandlungen in Zeichenverwendungen vorkommen können, und dass zum anderen auch Anzeichen, sofern sie nur schon in einem Signal eine Rolle spielen, ohne weiteres auch in eine Zeichenhandlung eingebunden sein können: Das bewusst verwendete (vorgeführte) Signal wird zum Zeichen, wie auch das bewusst zur Kommunikation benutzte Anzeichen.
  9. Zu den verschiedenen Ausformungen des semiotischen Dreiecks seit seiner Einführung in [Richards & Ogden 1923a]Literaturangabe fehlt.
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    sowie den diversen Ausweitungen (z.B. ein Viereck bei der Ecole de Paris) oder Reduktionen (etwa das bipolares Zeichenkonzept bei Saussure) vgl. [Eco 1977a]Literaturangabe fehlt.
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    - Glossarlemma.
    und [Trabant 1996a]Literaturangabe fehlt.
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    - Artikel in Zeitschrift,
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    - Glossarlemma.
    , sowie Justo Fernández López’ Zusammenstellung zu »Semiotisches Dreieck/Triángulo semántico o semiótico« und Wikipedia: Semiotiches Dreieck.
  10. Beim einfachen Ausführen einer nicht-zeichenhaften kommunikativen Interaktion führt der Handelnde zwar eine bestimmte Handlung vor und hat damit auch entsprechenden “Zugang” dazu, dass es eben diese Handlung ist und keine andere, aber der Akt des Vorführens, der Selbstdarstellung, der für die kommunikative Interaktion bestimmend ist, bleibt davon unberührt.
  11. Das heißt nun allerdings nicht, dass Zeichensysteme stets und ausschließlich durch explizit ausgehandelte Regeln bestimmt wären.
  12. Auch das semiotische Dreieck ist also eigentlich den bilateralen Zeichenbegriffen zuzuordnen, denn es wird nur die Darstellungsfunktion (Beziehung zwischen Zeichenträger und Bezeichnetem) artikuliert und über eine Zwischeninstanz erläutert.
  13. Marken bilden damit die Grundlage für Kommunikationen in sekundären Medien. Auch Bilder müssten im Sinne der handlungstheoretischen Semiotik als Marken verstanden werden.
  14. Genau genommen handelt es sich dabei ja um eine Vielzahl von Zeichensystemen – entsprechend den Einzelsprachen. ‘Sprache als solche’ (d.h. im Sinne der Saussureschen ‘Langue’ - als Sprachkompetenz - oder gar im Sinne Chomskys als Kompetenz zum Erwerb von Einzelsprachen; [Saussure 1916a]Saussure, Ferdinand de (1916).
    Cours de linguistique générale. Paris:  ???, Deutsch: Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft. 3. Aufl. Berlin 2001..

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    , [Chomsky 1957a]Chomsky, Noam (1957).
    Syntactic Structures. Den Haag: Mouton.

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    ) bezeichnet offensichtlich kein Zeichensystem in der oben eingeführten Bedeutung des Wortes.
  15. Ein solches elementares “Zeichenspiel” könnte beispielsweise daraus bestehen, dass einer für das eine Zeichen des Systems mit dem linken Arm wedelt, für das zweite Zeichen wegrennt und für das dritte Zeichen gar nichts tut. Keine der beteiligten Zeichenhandlungsschemata enthält Teile, die auch Teil eines der anderen Zeichenhandlungsschemata sind.
  16. Genau genommen geht es natürlich um das sich bewusst Darstellen als einer, der dieses Indiz erkennt.
  17. Besonderer Ausdruck dieser Unklarheiten ist die Debatte darüber, ob nun Wörter oder Sätze die “eigentlichen” – d.h. grundlegenden – semantischen Einheiten der “natürlichen” Sprachen darstellen, so dass der jeweils andere Begriff als lediglich abgeleitet zu gelten habe; vgl. etwa [Ros 1979a]Ros, Arno (1979).
    Objektkonstitution und elementare Sprachhandlungsbegriffe. Königstein/Ts.: Hain.

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    : S. 167ff. Siehe auch Wikipedia: Wort und Wikipedia: Satz.
  18. Nur am Rande sei hier erwähnt, dass diese Komplexitätssteigerung nicht nur die Art der Handlung betrifft, sondern gleichermassen auch die Art von Wesen, die zu derartigen Handlungen fähig sind; hierzu ⊳ Dezeptiver und immersiver Modus. Dem immensen Zuwachs an Flexibilität in der Kommunikation steht ein ungeheurer Gewinn an Reflexionsfähigkeit der Kommunizierenden und damit an Freiheit und Individualität zur Seite; vgl. [Ros 1979a]Ros, Arno (1979).
    Objektkonstitution und elementare Sprachhandlungsbegriffe. Königstein/Ts.: Hain.

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    .
  19. Im Übrigen hat nicht jede Zeichenhandlung überhaupt einen Sachbezug: Für eine Begrüßung etwa genügen Interaktions- und Selbstbezug.
  20. Eine weitere Ebene der kommunikativen Reflexivierung wird schließlich mit dem Übergang zur philosophischen Diskussion erreicht; vgl. [Ros 1989/90a]Ros, Arno (1989/90).
    Begründung und Begriff. Wandlungen des Verständnisses begrifflicher Argumentationen. Ham­burg: Meiner, 3 Bände.

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    .
Literatur                             [Sammlung]

[Bußmann 1983a]:
Literaturangabe fehlt.
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- Buch,
- Artikel in Zeitschrift,
- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.
[Bühler 1934a]: Bühler, Karl (1965). Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache. Stutt­gart: Fischer.

[Chomsky 1957a]: Chomsky, Noam (1957). Syntactic Structures. Den Haag: Mouton. [Eco 1977a]:
Literaturangabe fehlt.
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- Buch,
- Artikel in Zeitschrift,
- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.
[Eibl-Eibesfeldt 1974a]:
Literaturangabe fehlt.
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- Buch,
- Artikel in Zeitschrift,
- Beitrag in Sammelband,
- Sammelband,
- andere Publikation,
- Glossarlemma.
[Kamlah & Lorenzen 1973a]: Kamlah, Wilhelm & Lorenzen, Paul (1973). Logische Propädeutik. Vorschule des vernünftigen Redens. München: BI Wissenschaftsverlag. [Keller 1995a]:
Literaturangabe fehlt.
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- andere Publikation,
- Glossarlemma.
[Lorenz 1970a]: Lorenz, Kuno (1970). Elemente der Sprachkritik – Eine Alternative zum Dogmatismus und Skeptizismus in der Analytischen Philosophie. Frank­furt/M.: Suhr­kamp. [Lorenz 1990a]: Lorenz, Kuno (1990). Einführung in die philosophische Anthropologie. Darmstadt: WBG, (21992). [Peirce 1983a]: Peirce, Charles S. (1983). Phänomen und Logik der Zeichen. Frank­furt/M.: Suhr­kamp. [Richards & Ogden 1923a]:
Literaturangabe fehlt.
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- Buch,
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[Ros 1979a]: Ros, Arno (1979). Objektkonstitution und elementare Sprachhandlungsbegriffe. Königstein/Ts.: Hain. [Ros 1989/90a]: Ros, Arno (1989/90). Begründung und Begriff. Wandlungen des Verständnisses begrifflicher Argumentationen. Ham­burg: Meiner, 3 Bände. [Saussure 1916a]: Saussure, Ferdinand de (1916). Cours de linguistique générale. Paris:  ???, Deutsch: Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft. 3. Aufl. Berlin 2001.. [Shannon & Weaver 1949a]:
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[Trabant 1996a]:
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