Materialität und Bildsyntax

Aus GIB - Glossar der Bildphilosophie
Version vom 5. September 2012, 17:15 Uhr von Mark A. Halawa (Diskussion | Beiträge) (Materialität aus semiotischer Perspektive)
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Unterpunkt zu: Bildsyntax


Materialität im Spiegel des ›material turn‹
Spätestens seit den 1980er Jahren ziehen Fragen der Materialität in der geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschung eine besondere Aufmerksamkeit auf sich (vgl. [Gumbrecht/Pfeiffer 1988a]Literaturangabe fehlt.
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). Nachdem es lange Zeit üblich war, kulturelle Artefakte primär als hermeneutische bzw. semiotische Deutungsobjekte zu begreifen, die im Hinblick auf ihre immateriellen Sinnbezüge zu analysieren sind, entwickelt sich nun – oft unter dem Schlagwort des ›material turn‹ (vgl. [Hicks/Beaudry 2010a]Literaturangabe fehlt.
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) – ein wachsendes Interesse für die materiellen Beschaffenheiten bedeutungstragender Phänomene. Im Zentrum dieses Interesses steht insbesondere die Frage, in welchem Maße die Sinndimension kultureller Artefakte von der Präsenzdimension materieller Faktoren bestimmt wird. Zur Diskussion gestellt wird in diesem Zusammenhang häufig die These, dass „die Immaterialität eines Sinns […] nur in der Materialität eines Sinnlichen“ ([Krämer 2004b]Literaturangabe fehlt.
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: S. 20) gegenwärtig werden könne. Die Dimension der Semiosis wäre demnach fundamental an jene der Aisthesis gebunden. Sinn wäre sodann nur dort fassbar, wo ein solcher im Zuge materieller Praktiken und Setzungen sinnlich verkörpert wird (vgl. [Mersch 2002a]Mersch, Dieter (2002).
Was sich zeigt. Materialität, Präsenz, Ereignis. München: Wilhelm Fink Verlag.

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).
Die steigende Beschäftigung mit Fragen der Materialität hat sowohl in klassischen als auch in jüngeren geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen (wenn auch nicht uneingeschränkt) zu einem Perspektivenwechsel geführt. So gibt es in der Kunstgeschichte – jener Disziplin, die traditionell ein Selbstverständnis pflegt, das an hermeneutischen und semiotischen Methoden geschult ist (Ikonologie) – Bestrebungen, die materiellen Bedingungen künstlerischer Praktiken zu einem Forschungsgegenstand eigenen Rechts zu erklären (vgl. [Wagner 2002a]Literaturangabe fehlt.
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). In weiten Teilen der Medienwissenschaften ist es zuvor bereits zu einer hermeneutikkritischen Fokussierung auf die kulturtechnischen Voraussetzungen medialer Speicherungs- und Überragungsprozesse gekommen (vgl. [Kittler 2003a]Literaturangabe fehlt.
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). Die aisthetischen Aspekte von Schriftstücken werden demgegenüber erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit in der Editions- und Literaturwissenschaft in den Vordergrund gerückt (vgl. [Giuriato/Kammer 2006a]Literaturangabe fehlt.
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); ähnlich verhält es sich in den historischen Wissenschaften (vgl. [Hilgert 2010a]Literaturangabe fehlt.
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, [Cancik-Kirschbaum 2012a]Literaturangabe fehlt.
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). Selbst in der Philosophie, die in ihrer Geschichte häufig ein eher belastetes Verhältnis zu den materiellen Facetten des menschlichen Selbst- und Weltverhältnisses demonstrierte, stößt das Interesse für Fragen der Materialität mittlerweile zunehmend auf große Resonanz. Besonders in der philosophischen Ästhetik lassen sich Versuche beobachten, ästhetische Erfahrungszusammenhänge unter aisthetischen Gesichtspunkten zu beschreiben, durch welche Momente der Präsenz und Materialität – im Gegensatz zu solchen der Repräsentation und des Sinns – einen privilegierten Stellenwert einnehmen (vgl. [Mersch 2002b]Mersch, Dieter (2002).
Ereignis und Aura. Untersuchungen zu einer performativen Ästhetik. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag.

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, [Gumbrecht 2004a]Literaturangabe fehlt.
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).

Speziell in der ästhetischen und bildtheoretischen Forschungsdebatte wird die Hinwendung zu Materialitätsaspekten oft mit einer strengen Abgrenzung von etablierten hermeneutischen und semiotischen Theorieansätzen verknüpft. So wird die Möglichkeit einer komplementären Verflechtung von Theorien der Aisthesis und Semiosis bisweilen strikt negiert (vgl. [Gumbrecht 2004a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 130). Dass durch diese Haltung zahlreiche produktive Anschlussmöglichkeiten zwischen den Dimensionen von Aisthesis und Semiosis aus dem Blickfeld geraten, wird demgegenüber in jüngerer Zeit sowohl von Vertretern posthermeneutischer als auch zeichentheoretischer Ansätze moniert (vgl. [Rautzenberg 2009a]Literaturangabe fehlt.
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, [Halawa 2009a]Literaturangabe fehlt.
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, [Finke/Halawa 2012a]Literaturangabe fehlt.
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).

Materialität aus semiotischer Perspektive

Fragen der Materialität spielen in der Semiotik, der ein bildsyntaktischer Analysefokus zuzuordnen ist, bereits auf einer basalen Ebene eine bedeutende Rolle. Insofern die Interpretation eines Zeichens an die Wahrnehmung eines physischen Zeichenträgers gekoppelt ist, sind materielle Faktoren eine notwendige Bedingung des Zeichengebrauchs. Dies gilt zumindest unter der Annahme, dass die menschlichen Wahrnehmungsorgane keine 'übersinnlichen Reize', sondern immer nur physisch gebundene Reize aufnehmen können. Zwar wird in der semiotischen Forschung unter Verweis auf die Peircesche Zeichentheorie ebenso häufig wie zutreffend darauf hingewiesen, dass Zeichenverhältnisse nur dort bestehen können, wo etwas von einem interpretierenden Bewusstsein (Interpretanten) als Zeichen für etwas anderes aufgefasst wird (vgl. [Peirce 1983a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 64); jedoch folgt aus der durchgängigen Interpretationsgebundenheit der Semiose nicht, dass Zeichenbezüge jemals unabhängig von materiellen Gegebenheiten vollzogen werden können. Da Sinneinheiten – wie oben gezeigt – nur dort gegenwärtig werden können, wo es zu Praktiken symbolischer Verkörperung kommt (vgl. [Krois 1995a]Literaturangabe fehlt.
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), ist der Prozess der Zeichenkonstitution immer erfahrungs- und wahrnehmungsgebunden – und damit in einem nicht zu unterschätzenden Maße materiell bedingt.

Als eigenständiges Forschungsproblem tritt Materialität in der semiotischen Tradition hingegen für gewöhnlich nicht in Erscheinung. Wenn in semiotischen Theoriebildungen über Materialität reflektiert wird, geschieht dies zumeist unter eingeschränkten Voraussetzungen: Materialität ist nicht per se von Belang, sondern nur insoweit, wie sie zur Genese, Übermittlung und Deutung von abstrakten Sinngehalten dienstbar gemacht werden kann. Karl Bühler (1879-1963) hat diese Forschungsperspektive mit dem sogenannten Prinzip der abstraktiven Relevanz prägnant auf den Punkt gebracht. Wie er in seiner Sprachtheorie von 1934 deutlich macht, gilt nach seinem Dafürhalten für jedes Zeichen:

„Mit den Zeichen, die eine Bedeutung tragen, ist es also so bestellt, daß das Sinnending, dies wahrnehmbare Etwas hic et nunc nicht mit der ganzen Fülle seiner konkreten Eigenschaften in die semantische Funktion eingehen muß. Vielmehr kann es sein, daß nur dies oder jenes abstrakte Moment für seinen Beruf, als Zeichen zu fungieren, relevant wird. Das ist in einfache Worte gefaßt das Prinzip der abstraktiven Relevanz.“ ([Bühler 1999a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 44)

Mit diesen Bemerkungen bezieht sich Bühler hauptsächlich auf die menschliche Sprache. Gleichwohl ist in der Geschichte der Semiotik häufig der Versuch unternommen werden, ein Prinzip der abstraktiven Relevanz ebenfalls auf andere Zeichensysteme zu übertragen, darunter nicht zuletzt das Bild. Setzt man voraus, dass Zeichen im Allgemeinen und damit auch Bilder im Besonderen „solche wahrnehmbaren Dinge [sind], die genutzt werden, um daraus Schlüsse auf nicht unmittelbar Wahrnehmbares zu ziehen“ ([Blanke/Giannone/Vaillant 2005a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 149), so schwingt darin – wenn auch implizit – der wohl wichtigste Leitsatz der bühlerschen Sprach- und Zeichentheorie mit. Mit Blick auf das Bild bedeutet dies schließlich: Relevant sind aus einem genuin semiotischen Blickwinkel an einem Bild diejenigen materiellen Aspekte, die für die Ausübung einer Zeichenfunktion ausschlaggebend sind. Um nun diese Aspekte analytisch genauer fassen zu können, ist es in der bildsemiotischen Forschung unter anderem üblich, den syntaktischen Besonderheiten bildlicher Zeichensysteme näher auf den Grund zu gehen.

Materialität aus bildsyntaktischer Perspektive
Grundsätzlich lassen sich bildliche Zeichen auf einer syntaktischen, semantischen und pragmatischen Ebene analysieren (vgl. [Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003).
Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem.

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: Kap. II). Auf der bildpragmatischen Analyseebene steht die Wirkung und Verwendung bildhafter Zeichen im Vordergrund. Bildsemantische Analysen rekonstruieren die Arten und Weisen, wie mittels bildlicher Zeichen auf Gegenstände und Sachverhalte Bezug genommen wird. Ermittelt wird hier die Bedeutung bildhafter Zeichenrelationen. In bildsyntaktischen Analysen wird sodann der Frage nachgegangen, inwieweit sich in bildlichen Zeichensystemen Eigenschaften ausfindig machen lassen, „die Bilder unabhängig von ihrer Bedeutung und Verwendung besitzen“ ([Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003).
Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem.

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: S. 105). In einigen bildsyntaktischen Analysen wird darüber hinaus untersucht, ob sich in bildlichen Zeichensystemen elementare Einheiten identifizieren lassen, die zu allgemeinen Regelsystemen verdichtet werden können, aus denen sich schließlich eine komplexe Bildgrammatik bzw. ein elaboriertes Bildalphabet generieren lässt (vgl. [Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003).
Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem.

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: ebd.).
Materielle Faktoren spielen auf allen Analyseebenen eine gewisse Rolle. So ist die Verwendung und Bedeutung bildlicher Zeichen selbstredend immer auch durch materielle Eigenschaften bedingt. Gleichwohl machen Aspekte des Materiellen auf der Ebene der Syntax wohl den größten Einfluss geltend, und dies vor allem an der Schnittstelle zur semantischen Dimension. So herrscht im Anschluss an Nelson Goodmans Symboltheorie weitgehend Einigkeit darüber, dass bildliche Zeichen solchen Symbolsystemen zuzuordnen sind, die sich auf syntaktischer Ebene im Hinblick auf die Zeicheninventare als nicht-disjunkt sowie nicht-differenziert identifizieren lassen (vgl. [Goodman 1997a]Literaturangabe fehlt.
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: Kap. IV; [Scholz 2004a]Scholz, Oliver R. (2004).
Bild, Darstellung, Zeichen. Philosophische Theorien bildhafter Darstellungen. Frankfurt a. M.: Klostermann, 2., vollständig überarbeitete Aufl..

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: Kap. 4; syntaktische Dichte). Das soll heißen: Anders als zum Beispiel in alphabetischen Zeichensystemen, die auf syntaktischer Ebene digital strukturiert sind, geben sich Bilder vor allem als analoge (d.h. durchgängig nicht-differenzierte) Symbolsysteme zu erkennen. Analog sind sie insofern, als sich in ihnen nicht ohne Weiteres einzelne Zeichenelemente identifizieren lassen, die einem eindeutig differenzierten syntaktischen Ordnungssystem zugehören. Darüber hinaus zeichnen sich Bilder durch das aus, was Goodman Fülle nennt: Tendenziell kann jede Eigenschaft eines bildlichen Zeichens einen semantischen Effekt nach sich ziehen. Besonders für Kunstbilder gilt, dass noch die feinsten materiellen Nuancen (der Auftrag der Farbe, die Dicke der Linie, die Struktur der Leinwand usw.) Einfluss auf die Bedeutung und Verwendung des betreffenden Bildzeichens nehmen können. Hier werden semantische Unterschiede oft nicht durch denotationale Bezugnahmen erzielt (denn in den seltensten Fällen wird etwa die Art des Farbauftrags selbst auf einen Gegenstand in der Welt referieren); vielmehr sind es die Eigenschaften der Darstellung selbst, auf die referiert wird. Goodman spricht hier von Exemplifikation: der Farbauftrag stellt etwa im wörtlichen Sinne für den Betrachter die Eigenschaften heraus, besonders dick oder unregelmäßig zu sein, und dann im metaphorischen Sinne vielleicht „kraftvoll“ oder „unruhig“. Ein volles Symbolsystem mit zahlreichen potentiell bedeutsamen Darstellungsdimensionen eröffnet auf diese Weise vielfältige Möglichkeiten des Ausdrucks (vgl. [Goodman 1997a]Literaturangabe fehlt.
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: Kap. II.3).

Die spezielle Bedeutung der Materialität für das Phänomen der Bildlichkeit ergibt sich insofern aus den syntaktischen Besonderheiten bildlicher Zeichensysteme (vgl. [Sachs-Hombach/Winter 2012a]Literaturangabe fehlt.
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). Aus alldem folgt, dass sich ein Prinzip der abstraktiven Relevanz, wie es für die signifikative Funktion sprachlicher Zeichen im Besonderen bzw. digitaler Zeichensysteme im Allgemeinen eigentümlich ist, nicht ohne Weiteres auf bildliche Zeichenphänomene anwenden lässt. Zwar ist es denkbar, dass vor allem mit Blick auf sogenannte Gebrauchsbilder von etlichen materiellen Aspekten abgesehen werden kann;[1] jedoch lassen sich kaum allgemeine Kriterien angeben, die für sämtliche Bildformen bestimmen könnten, von welchen Eigenschaften mit Blick auf die Ausübung der oben beschriebenen Zeichenfunktion bedenkenlos abgesehen werden kann. Kurz: In Bezug auf die Übernahme einer Zeichenfunktion sind tendenziell alle Eigenschaften eines Bildes – speziell des Kunstbildes – relevant.

Generell sollte berücksichtigt werden, dass von einer Bildsyntax nicht im Sinne eines kombinatorischen Regelsystems gesprochen werden sollte (vgl. [Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003).
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: S. 102ff.). Von derlei Voraussetzungen kann alleine in Bezug auf sprachliche oder in Bezug auf bestimmte notationale Zeichensysteme die Rede sein, in denen der Aufbau wohlgeformter Zeichenbezüge durch mehr oder weniger eindeutig festgelegte Kombinationsregeln bestimmt wird, wie sie für Grammatiken mit Bezug auf Alphabete typisch sind. Demgegenüber lässt sich eine Bildsyntax lediglich im Sinne einer grundlegenden Reflexion auf die syntaktischen Eigenschaften bildlicher Zeichensysteme begreifen, in denen die Materialität der bildlichen Zeichenträger selbst allerdings für die Charakteristik bildlicher Bezugnahmen eine tragende Rolle spielt.
Anmerkungen
  1. Zum Begriff des Gebrauchsbildes vgl. [Majetschak 2005b]Literaturangabe fehlt.
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    .
Literatur                             [Sammlung]

[Blanke/Giannone/Vaillant 2005a]:
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[Bühler 1999a]:
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[Cancik-Kirschbaum 2012a]:
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[Finke/Halawa 2012a]:
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[Giuriato/Kammer 2006a]:
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[Goodman 1997a]:
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[Halawa 2009a]:
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[Mersch 2002a]: Mersch, Dieter (2002). Was sich zeigt. Materialität, Präsenz, Ereignis. München: Wilhelm Fink Verlag.

[Mersch 2002b]: Mersch, Dieter (2002). Ereignis und Aura. Untersuchungen zu einer performativen Ästhetik. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag. [Peirce 1983a]:
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[Sachs-Hombach/Winter 2012a]:
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[Sachs-Hombach 2003a]: Sachs-Hombach, Klaus (2003). Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem. [Scholz 2004a]: Scholz, Oliver R. (2004). Bild, Darstellung, Zeichen. Philosophische Theorien bildhafter Darstellungen. Frankfurt a. M.: Klostermann, 2., vollständig überarbeitete Aufl.. [Wagner 2002a]:
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Verantwortlich:

Klaus Sachs-Hombach

Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra [22] und Mark A. Halawa [16] — (Hinweis)