Bildnerisches Denken: Unterschied zwischen den Versionen

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==Denken als bildtheoretisches Thema==
 
==Denken als bildtheoretisches Thema==
Der Ausdruck ‘bildnerisches Denken’ muss im Zusammenhang zu ähnlichen Bezeichnungen gesehen werden, mit denen verschiedene Autoren die Nicht-Begrifflichkeit/&#8203;Nicht-Sprachlichkeit, die Visualität oder allgemeiner die Sinnlichkeit von Teilen unseres Denkens oder des Denken insgesamt beschreiben. Einige dieser Termini sind eng mit einem Autor verknüpft. Dazu zählen das „ikonische Denken“ bzw. der „ikonische Logos“ (<bib id='Boehm 2004a'></bib>: S. 50), das „anschauliche Denken“ bzw. englisch „visual thinking“ (<bib id='Arnheim 2001a'></bib>) und das „ästhetische Denken“ (<bib id='Welsch 2010a'></bib>). Während sich die ersten drei Ausdrücke auf die visuelle Sinnlichkeit beziehen, geht es Welsch um Sinnlichkeit im Allgemeinen. Allen diesen Konzepten ist gemeinsam, dass sie sich von solchen Theorien abgrenzen, denen zufolge das Denken – auch im Zusammenhang mit Bildern – ausschließlich begrifflich bzw. sprachlich von statten geht (vgl. u.a. <bib id='Brandt 2010a'></bib>). In dieser Abgrenzung wird dabei meistens nicht zwischen begrifflichem, sprachlichem oder propositionalem Denken unterschieden. Wenn im Folgenden der Ausdruck ‘begriffliches Denken’ verwendet wird, fasst er daher alle drei zusammen.
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Der Ausdruck ‘bildnerisches Denken’ muss im Zusammenhang zu ähnlichen Bezeichnungen gesehen werden, mit denen verschiedene Autoren die Nicht-Begrifflichkeit/&#8203;Nicht-Sprachlichkeit, die Visualität oder allgemeiner die Sinnlichkeit von Teilen unseres Denkens oder des Denken insgesamt beschreiben. Einige dieser Termini sind eng mit mit den Arbeiten je eines bestimmten Autors verknüpft. Dazu zählen das „ikonische Denken“ bzw. der „ikonische Logos“ (<bib id='Boehm 2004a'></bib>: S. 50), das „anschauliche Denken“ bzw. englisch „visual thinking“ (<bib id='Arnheim 2001a'></bib>) und das „ästhetische Denken“ (<bib id='Welsch 2010a'></bib>). Während sich die ersten drei Ausdrücke auf die visuelle Sinnlichkeit beziehen, geht es Welsch um Sinnlichkeit im Allgemeinen. Allen diesen Konzepten ist gemeinsam, dass sie sich von solchen Theorien abgrenzen, denen zufolge das Denken – auch im Zusammenhang mit Bildern – ausschließlich begrifflich bzw. sprachlich von statten geht (vgl. u.a. <bib id='Brandt 2010a'></bib>). In dieser Abgrenzung wird dabei meistens nicht zwischen begrifflichem, sprachlichem oder propositionalem Denken unterschieden. Wenn im Folgenden der Ausdruck ‘begriffliches Denken’ verwendet wird, fasst er daher alle drei zusammen.
 
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Innerhalb der Theorien, die nicht-begriffliches Denken für möglich halten, kann man grob zwischen zwei Lagern unterscheiden. Die eine Richtung versucht, eine Theorie zu entwickeln, die das Denken insgesamt – das heißt auch das begriffliche Denken – als visuell bzw. sinnlich konstituiert beschreibt. Denken und Wahrnehmen werden nicht als getrennte Vermögen betrachtet, sondern als stark miteinander verknüpft oder sogar als ein einziges Erkenntnisvermögen. Genau genommen untersuchen solche Theorien die Sinnlichkeit bzw. Visualität des Denkens insgesamt. Zu dieser Richtung gehört Arnheims Werk «Anschauliches Denken» (<bib id='Arnheim 2001a'></bib>). Er liefert in seinem Buch zwar keine „theoretische Grundlage, die das weite Gebiet des anschaulichen Denkens zusammenfassen und unterbauen würde“, wie er selbst betont (ibid. S. 9). Entsprechend findet man darin keine systematische Erklärung, was unter dem anschaulichen Denken zu verstehen ist. Dennoch wird seine These deutlich, dass das Denken gerade nicht in Worten geschieht (S. 103), sondern im Medium der Sinnlichkeit:  
 
Innerhalb der Theorien, die nicht-begriffliches Denken für möglich halten, kann man grob zwischen zwei Lagern unterscheiden. Die eine Richtung versucht, eine Theorie zu entwickeln, die das Denken insgesamt – das heißt auch das begriffliche Denken – als visuell bzw. sinnlich konstituiert beschreibt. Denken und Wahrnehmen werden nicht als getrennte Vermögen betrachtet, sondern als stark miteinander verknüpft oder sogar als ein einziges Erkenntnisvermögen. Genau genommen untersuchen solche Theorien die Sinnlichkeit bzw. Visualität des Denkens insgesamt. Zu dieser Richtung gehört Arnheims Werk «Anschauliches Denken» (<bib id='Arnheim 2001a'></bib>). Er liefert in seinem Buch zwar keine „theoretische Grundlage, die das weite Gebiet des anschaulichen Denkens zusammenfassen und unterbauen würde“, wie er selbst betont (ibid. S. 9). Entsprechend findet man darin keine systematische Erklärung, was unter dem anschaulichen Denken zu verstehen ist. Dennoch wird seine These deutlich, dass das Denken gerade nicht in Worten geschieht (S. 103), sondern im Medium der Sinnlichkeit:  

Version vom 9. Dezember 2019, 12:01 Uhr

Unterpunkt zu: Bildbewusstsein und Einbildungskraft


Denken als bildtheoretisches Thema

Der Ausdruck ‘bildnerisches Denken’ muss im Zusammenhang zu ähnlichen Bezeichnungen gesehen werden, mit denen verschiedene Autoren die Nicht-Begrifflichkeit/​Nicht-Sprachlichkeit, die Visualität oder allgemeiner die Sinnlichkeit von Teilen unseres Denkens oder des Denken insgesamt beschreiben. Einige dieser Termini sind eng mit mit den Arbeiten je eines bestimmten Autors verknüpft. Dazu zählen das „ikonische Denken“ bzw. der „ikonische Logos“ ([Boehm 2004a]Boehm, Gottfried (2007).
Jenseits der Sprache? Anmerkungen zur Logik der Bilder (2004).
In Wie Bilder Sinn erzeugen. Die Macht des Zeigens, 34-53.

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: S. 50), das „anschauliche Denken“ bzw. englisch „visual thinking“ ([Arnheim 2001a]Literaturangabe fehlt.
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) und das „ästhetische Denken“ ([Welsch 2010a]Literaturangabe fehlt.
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). Während sich die ersten drei Ausdrücke auf die visuelle Sinnlichkeit beziehen, geht es Welsch um Sinnlichkeit im Allgemeinen. Allen diesen Konzepten ist gemeinsam, dass sie sich von solchen Theorien abgrenzen, denen zufolge das Denken – auch im Zusammenhang mit Bildern – ausschließlich begrifflich bzw. sprachlich von statten geht (vgl. u.a. [Brandt 2010a]Literaturangabe fehlt.
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). In dieser Abgrenzung wird dabei meistens nicht zwischen begrifflichem, sprachlichem oder propositionalem Denken unterschieden. Wenn im Folgenden der Ausdruck ‘begriffliches Denken’ verwendet wird, fasst er daher alle drei zusammen.

Innerhalb der Theorien, die nicht-begriffliches Denken für möglich halten, kann man grob zwischen zwei Lagern unterscheiden. Die eine Richtung versucht, eine Theorie zu entwickeln, die das Denken insgesamt – das heißt auch das begriffliche Denken – als visuell bzw. sinnlich konstituiert beschreibt. Denken und Wahrnehmen werden nicht als getrennte Vermögen betrachtet, sondern als stark miteinander verknüpft oder sogar als ein einziges Erkenntnisvermögen. Genau genommen untersuchen solche Theorien die Sinnlichkeit bzw. Visualität des Denkens insgesamt. Zu dieser Richtung gehört Arnheims Werk «Anschauliches Denken» ([Arnheim 2001a]Literaturangabe fehlt.
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). Er liefert in seinem Buch zwar keine „theoretische Grundlage, die das weite Gebiet des anschaulichen Denkens zusammenfassen und unterbauen würde“, wie er selbst betont (ibid. S. 9). Entsprechend findet man darin keine systematische Erklärung, was unter dem anschaulichen Denken zu verstehen ist. Dennoch wird seine These deutlich, dass das Denken gerade nicht in Worten geschieht (S. 103), sondern im Medium der Sinnlichkeit:

[D]as menschliche Denken kann nicht über die Formen hinausgehen, die ihm die Sinne liefern. Die Sprache ist also ein beredter Zeuge dafür, daß sich das Denken im Sinnlichen abspielt. (S. 220)

Ein ganz ähnliches Anliegen verfolgt der Band «Das bildnerische Denken: Charles Sanders Peirce» ([Engel et al 2012a]Literaturangabe fehlt.
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), in dem gezeigt werden soll, „dass Visualität das gesamte Peirce’sche Denken bestimmt“ ([Pape 2012a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 74). Eine allgemeine Explikation dessen, was unter dem „Bildnerischen Denken“ zu verstehen ist, fehlt diesem Band. Gelegentlich wird auch die kantische „Einbildungskraft“ ([Kant 1968a]Literaturangabe fehlt.
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: B 151) in die Nähe solcher Theorien gestellt, die sich mit der Visualität des Denkens befassen. Zwar leistet die Einbildungskraft die Schematisierung, also den Brückenschlag zwischen Begriffen und Anschauung. Aber sie stellt nach Kant im eigentlichen Sinne keine Denkleistung dar. Für Kant ist das Denken immer und ausschließlich begrifflich: „Denken ist das Erkenntnis durch Begriffe.“ ([Kant 1968a]Literaturangabe fehlt.
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: B 94, A 69)

Die andere Richtung verfolgt das Ziel, neben dem begrifflichen Denken eine andere gleichwertige Denkart zu begründen. Hierzu gehört Gottfried Boehm mit seinem Konzept des „ikonischen Logos“:

Das Ikonische repräsentiert einen Logos, d.h. Bilder generieren auf ihre nichtsprachliche Weise einen Sinn und eröffnen damit unersetzliche Zugänge zur Welt und deren Erkenntnis. ([Boehm 2005a]Boehm, Gottfried (2005).
Das Bild und die hermeneutische Reflexion.
In Dimensionen des Hermeneutischen. Heidegger und Gadamer, 23-35, Schriftenreihe Band 7.

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: S. 23)

Schon Konrad Fiedler verwendet für die geistige Tätigkeit des Künstlers den Ausdruck „ikonischer Logos“. Anders als Boehm erkennt er diesen allerdings nicht als Denken an ([Fiedler 1996a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 200). Auch das Konzept des „ästhetischen Denkens“ von Wolfgang Welsch gehört in dieses Lager. In seinem Band «Ästhetisches Denken» entwirft Welsch ein Plädoyer für diese Denkart, die gleichzeitig einem bestimmten Rationalitätstypus entspricht. Ästhetisch im Sinne von sinnlich ist dieses Denken laut Welsch in zweifacher Hinsicht:

Ästhetisches muß, damit von ‘ästhetischem Denken’ gesprochen werden kann, nicht bloß Gegenstand der Reflexion sein, sondern den Kern des Denkens selbst betreffen. […] Ästhetisches Denken ist eines, für das Wahrnehmungen ausschlaggebend sind. Und zwar sowohl als Inspirationsquelle wie als Leit- und Vollzugsmedium. ([Welsch 2010a]Literaturangabe fehlt.
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)

Jüngst beschäftigt sich auch Dieter Mersch mit solchen alternativen Denkweisen unter den Schlagworten „ästhetisches Denken“ ([Mersch 2014a]Literaturangabe fehlt.
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) oder „pictorial thinking“ ([Mersch 2016a]Literaturangabe fehlt.
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). Unter letzterem versteht er ein Denken, dass einer eigenen Logik folgt, die er „logic of showing“ ([Mersch 2016a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 175) bzw. „logic of the image“ (ibid. S. 178) nennt. Diese ist Mersch zufolge keineswegs unterhalb von Sprache, Textualität oder diskursiver Rationalität einzuordnen (S. 178). Denn: „Pictorial thinking bears cognition in the realm of showing“ (S. 167).

Einen fließenden Übergang zwischen beiden Lagern stellen solche Ansätze dar, die eine alternative nicht-begriffliche Denkart in Abhängigkeit vom begrifflichen Denken beschreiben. Damit verbunden ist oft die Vorstellung einer Hierarchie der Denkarten bzw. von „verschiedene[n] Stufen des Denken“ ([Mittelstraß & Lorenz 2005a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 154), so dass das alternative Denken z.B. als „vernunftanalog“ – wie bei Baumgarten ([Baumgarten 2011a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 78)[1] – oder als „vorbegrifflich“ – wie bei Wiesing ([Wiesing 2008a]Wiesing, Lambert (2008).
Die Sichtbarkeit des Bildes. Geschichte und Perspektiven der formalen Ästhetik.. Frankfurt a.M., New York: Campus.

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: S. 78) – bezeichnet wird. Der Ausdruck ‘bildnerisches Denken’ wird von Autoren aller drei Richtungen verwendet. ‘Bildnerisches Denken’ kann also ein dem begrifflichen entgegengesetztes oder untergeordnetes Denken bezeichnen. Außerdem kann mit dem Terminus auch die Annahme ausgedrückt werden, dass Visualität unser ganzes Denken prägt.

‘Bildnerisches Denken’ in verschiedenen Disziplinen

Im folgenden Abschnitt werden ausgewählte Verwendungen des Ausdrucks ‘Bildnerisches Denken’ in Philosophie, Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik vorgestellt. Nicht alle Verwendungen stützen sich auf eine allgemeine Explikation des Begriffs. Aber alle gehen davon aus, dass dieses Denken nicht nur bei der Rezeption sondern auch bei der Produktion von bildnerischen Werken beteiligt ist. Es handelt sich ausschließlich um Konzepte deutschsprachiger Autoren, da der Ausdruck ‘Bildnerisches Denken’ nicht adäquat ins Englische übersetzt werden kann. In den englischen Nachschlagewerken[2] findet man zu den möglichen Übersetzungen „Visual Thinking“[3] oder „The thinking eye“[4] keine Einträge, genauso wenig wie zu den Übersetzungsversuchen ‘aesthetic / analogue / artistic / iconic / imaginal / pictorial’ ‘thinking / reason / mind’. Dabei bedauert John Dewey bereits 1934 in seinem Buch «Art as Experience» das Fehlen eines solchen Ausdrucks im Englischen, der sowohl rezeptive als auch produktive Prozesse beschreibt (vgl. [Dewey 1980a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 46). Eine weitere Gemeinsamkeit der Konzepte besteht darin, dass sie das bildnerische Denken implizit oder explizit auf Paul Klee zurückführen.

‘Bildnerisches Denken’ in der Kunstpädagogik

Paul Klee gilt als Vater dieses Wortes,[5] weil das von Jürg Spiller herausgegebene Werk, das Klees Aufzeichnungen zu seiner Lehre enthält, den Titel «Das bildnerische Denken» ([Klee 1956a]Literaturangabe fehlt.
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) trägt. Dennoch ist bis heute unklar, ob Klee den Ausdruck tatsächlich geprägt hat,[6] denn weder in Spillers Band noch in Klees eigenen Manuskripten zu seiner «Bildnerische Gestaltungslehre» ([Klee 1956a]Literaturangabe fehlt.
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) wird dieser Terminus eingeführt oder näher erläutert.

Obwohl der Ursprung dieser Bezeichnung also unklar ist, wurde sie in der Kunstpädagogik durch das Buch «Gegenwart der Bildenden Kunst. Erziehung zum Bildnerischen Denken» ([Pfennig 1974a]Literaturangabe fehlt.
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)[7] von Reinhard Pfennig bald populär (vgl. [Wick 2000a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 13, Fußnote 9). Im kunstpädagogischen Konzept Kunstunterricht (vgl. [Eid et al 2002a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 113), dessen Hauptvertreter Reinhard Pfennig und Gunter Otto sind, wurde der Ausdruck ‘Bildnerisches Denken’ zum „Schlüsselbegriff“ ([Otto 1973a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 169) für eine Neuorientierung der schulischen Kunstpädagogik (vgl. [Pfennig 1974a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 120). Auch Pfennig knüpft explizit an Klee an (ibid. S. 117). Für Pfennig ist Bildnerischen Denken „in Bildern oder Zeichen denken und sich durch Bilder mitteilen“ (S. 331). „In jedem Falle ist Sichtbarmachen sowohl Weg wie Ziel des bildnerischen Denkvorganges“ (S. 117, Hervorh. i.O.). Das, was Pfennig weiterhin die Beschreibung der „Eigenschaften des bildnerischen Denkens“ (S. 123) nennt, ist allerdings weniger eine systematische Analyse einer bestimmten Denkart, sondern eher eine assoziative Aneinanderreihung verschiedener Tätigkeiten, die er unter diese Denkart fassen möchte (S. 117f.).

Der Schwerpunkt von Pfennigs Konzept des Kunstunterrichts liegt entsprechend der damals zeitgenössischen Kunst auf abstrakten Bildgestaltungen. Dies wird nicht nur an den gewählten Bildbeispielen aus der Kunst deutlich (Abbildungsverzeichnis, S. 338), sondern auch an den abgebildeten Schülerlösungen von Aufgabenstellungen (S. 165 und v.a. ab S. 201), die mustergültig „Wege aufzeigen, die für fundamentale Einsichten in bildnerische Probleme geeignet sind“ (S. 201, Hervorh. i. O.). In seinen weiteren Erläuterungen zu diesen bildnerischen Problemen zeigt sich, dass hiermit weitgehend oder gänzlich formale Probleme gemeint sind. Die Inhalte von Kunst bzw. von Bildern werden zweitrangig. So behauptet er:

Nicht das Motiv, nicht das Thema, nicht der zu malende Gegenstand, sondern das Malen, das Zeichnen, das Formen oder Bauen, also die jeweilige bildnerische Realisation interessiert den Schüler. ([Pfennig 1974a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 162)

Daher entwirft Pfennig ein Konzept von Kunstunterricht, in dem die Form, d.h. die „bildnerischen Probleme als Inhalte begriffen werden“ (S. 210, Hervorh. i. O.). Diese Tendenz zum Formalismus wurde zum größten Kritikpunkt der nachfolgenden Generation von Kunstpädagogen – v.a. der Vertreter der Visuellen Kommunikation – am Konzept Kunstunterricht.[8] In Folge dessen ist auch der Ausdruck ‘bildnerisches Denken’ in Misskredit geraten.

Gegenwärtig gibt es vor allem einen Gestaltungslehrer, der den Terminus ‘Bildnerisches Denken’ zur Beschreibung seiner Lehre verwendet (vgl. [Jenny 1994a]Literaturangabe fehlt.
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). Peter Jenny versteht seinen Unterricht in den Grundlagen bildnerischen Gestaltens als Schule des Bildnerischen Denkens (vgl. [Wick 2000a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 9). Dabei knüpft er lose an die Tradition des Bauhauses an (ibid S. 7). Eine systematische Erklärung oder Begründung dieses Denkens liefert er nicht, obwohl er selbst das Fehlen einer systematischen Lehre des Bildnerischen Denkens bemängelt (vgl. [Jenny 1996a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 232).

‘Bildnerisches Denken’ in Philosophie und Kunstwissenschaft

Ein Lemma ‘Bildnerisches Denken’ wird in den einschlägigen deutschen Wörterbüchern der Philosophie und der Kunstwissenschaft[9] nicht verhandelt. Auch die Ausdrücke ‘anschauliches’, ‘visuelles’ und ‘ikonisches Denken’ sind nicht berücksichtigt – abgesehen von einer Nebenbemerkung zum ‘anschaulichen Denken’, die Mittelstraß und Lorenz in der Neuauflage der «Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie» eingefügt haben (Vgl. [Mittelstraß & Lorenz 2005a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 154.). Die Bezeichnung ist also weder in der Philosophie noch in der Kunstwissenschaft als terminus technicus etabliert. Dennoch wird sie von einigen Autoren verwendet, allerdings meistens ohne systematische Einführung und oft sogar ohne Explikation des damit bezeichneten Begriffes.[10]

Das Verständnis dessen, was das bildnerische Denken ist, variiert dabei zum Teil sehr stark. Thomas Lange versteht darunter das Denken von Künstlern überhaupt oder – noch allgemeiner – das visuelle Denken (vgl. [Lange 2010a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 9-11). Ein ähnlich weites Verständnis vom Bildnerischen Denken hat Matthias Bunge:

[Die Ausdrücke] Künstlerästhetik, Künstlertheorie, Künstlerreflexion, Künstlerbekenntnis, künstlerische Selbstäußerung, künstlerische Selbstinterpretation und Bildnerisches Denken werden weitgehend synonym gebraucht. Wenn hier allgemein von dem ‚Bildnerischen Denken‘ geredet wird, ist immer das Denken von Klee, Kandinsky und Beuys gemeint. ([Bunge 1996a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 14, Fußnote 8, Hervorh. i.O.)

Stephan Schmidt grenzt sich von diesem sehr weiten Verständnis ab (vgl. [Schmidt 2011a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 287). Er liefert eine präzise Explikation seines Verständnisses:

Das bildnerische Denken […] ist die mediale Tätigkeit des Künstlers, passiv erkennend und aktiv gestaltend. Es ist die bildnerische Praxis des Künstlers unter Anleitung bestimmter Begriffe, eben der künstlerischen Kategorien, ohne die der Künstler nicht zu gestalten vermag (ibid. S. 287).

Nach Schmidt ist bildnerisches Denken ein Denken, das

1. sich nicht unbedingt verbal äußert, sondern evtl. nur in einer bildnerischen Praxis zum Ausdruck kommt (S. 286),
2. sich sowohl in Bildbetrachtung als auch in Bildgestaltung zeigt (S. 287) und
3. nicht begriffslos, sondern abhängig von künstlerischen Kategorien ist, die Schmidt als Begriffe versteht.

Damit reiht er sich in die Reihe der Autoren ein, die das bildnerische Denken in Abhängigkeit zum begrifflichen Denken sehen und somit hierarchisch diesem untergeordnet, wie er auch selbst erläutert:

Denken ist immer eine Operation mit Begriffen, das gilt auch für das intuitive Denken, insofern es überhaupt noch Denken sein soll. Entscheidend scheint hier vielmehr die Art des Gebrauchs zu sein. Ähnlich wie wir nach Kant uns der Kategorien ‚bedienen‘, um Gegenstände zu konstituieren, so bedient sich der Künstler intuitiv bestimmter Begriffe, die ihn in seiner bildnerisch-tätigen Praxis anleiten (S. 286).

Am Beispiel eines Bildes von Paul Klee (siehe Abb.) zeigt er auf, inwiefern der Begriff »Bewegung« für dieses Bild konstitutiv ist, bzw. dass dieser Begriff den Künstler in seiner praktischen Tätigkeit geleitet hat. Bei seiner Bildbeschreibung verwendet er allerdings kompliziertere Termini wie „Farbbewegung“ (S. 292), „Beobachterbewegung“ (S. 293), „Wachstumsbewegung“ (S. 293) und „Vervollkommnungsbewegung“ (S. 293). Es bleibt zu fragen, ob entsprechende Begriffe tatsächlich Klee beim Malen seines Bildes geleitet haben, oder ob der Zusammenhang nicht umgekehrt ist, und diese Wortneuschöpfungen im Nachhinein passend zu den Gemälden gebildet wurden, um die beobachtbaren Wirkungen zumindest näherungsweise beschreiben zu können.

Im Gegensatz zu Schmidts Konzept wird in dem Buch «Bildnerisches Denken» ([Plaum 2016a]Literaturangabe fehlt.
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) von Goda Plaum dieses Denken so beschrieben, dass es dem begrifflichen Denken komplementär gegenübersteht. Grundlegend dafür ist die Unterscheidung zwischen abstrahierendem und konkretisierendem Denken (ibid. S. 167–189). Das abstrahierende Denken charakterisiert einen Denkgegenstand durch die Gemeinsamkeiten, die er mit anderen Gegenständen aufweist. Besonders gut ist dies in einem sprachlichen Medium, d.h. mit Begriffen bzw. Prädikaten möglich, unter die die Gegenstände der Welt subsumiert werden können. Das konkretisierende Denken hingegen kennzeichnet einen Denkgegenstand durch den Verweis auf die Merkmale, die ihn von anderen Gegenständen unterscheiden, d.h. die seine Einmaligkeit ausmachen. Hierzu eignen sich visuelle Medien, also beispielsweise eine Zeichnung, in der die individuellen Züge einer Person festgehalten werden, besonders gut. Die Zuordnung von Denkart und Medien ist aber nicht zwingend. Manche Visualisierungen werden abstrahierend gebraucht, wie etwa Piktogramme. Ebenso gibt es sprachliche Äußerungen, die konkretisierend verstanden werden wollen, wie zum Beispiel Gedichte.[11] Bildnerisches Denken ist konkretisierendes Denken, das in visuellen Medien zum Ausdruck kommt. Innerhalb dieses Denkens können mehrere spezifisch bildnerische Denkleistungen unterschieden werden – die Funktionen des bildnerischen Denkens (S. 167–189, S. 191–235 und 254–269). Diese sind:

1. das bildnerische Wahrnehmen von Farben und Formen,
2. das bildnerische Zusammensetzen von Farben und Formen zu einem Bildganzen,
3. das Verbinden dieser Zusammensetzungen mit der Welt, sowie
4. das Erfinden von Farb- und Formzusammensetzungen mit ihren Verbindungen zur Welt.

Die Leistung des Zusammensetzens ist identisch mit dem, was man als Komposition eines Bildes bezeichnet. Mit den Verbindungen zur Welt sind alle semantischen Relationen gemeint. Im Unterschied zum bildnerischen Denken im kunstpädagogischen Konzept des Kunstunterrichts wird hier also die inhaltliche Ebene nicht ausgeschlossen. Die Funktionen 1–3 treten sowohl bei der Produktion als auch bei der Rezeption von Bildern in Erscheinung. Für die Funktion 4 ist die Unterscheidung zwischen diesen beiden Prozessen nicht relevant, weil sie sich auf mentale Bilder bezieht.


Auswirkung auf die Begriffe ​»Bild«, ​»Medium« und​ »Schema«

Das jeweilige Verständnis vom bildnerischen Denken hat Auswirkungen auf die Explikation weiterer Begriffe, insbesondere der Begriffe »Bildlichkeit« bzw. »Bild«, sofern man sie in Relation zum Bildnerischen definieren will. Es kann auch zu einer bestimmten Auffassung der Begriffe ​»Medium« ​und ​»Schema« ​führen.

Versteht man bildnerisches Denken als Visualität allen Denkens oder als visuelles Denken, legt dies ein sehr breites Bildverständnis nahe. ‘Bild’ kann sich dann auf alle visuellen Darstellungen beziehen. Ein solches breites Bildverständnis kann den Ausdruck ‘Bild’ als Bezeichnung für eine bestimmte Kategorie von Medien auffassen – im Unterschied beispielsweise zum Medium der Sprache. Sachs-Hombach vertritt z.B. ein solches Bildverständnis (vgl. [Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003).
Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem.

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). Das Schema steht in diesem Verständnis nicht im Gegensatz zum Bild (wie in anderen Theorien), sondern ist etwas, das zur Tiefenstruktur eines Bildes gehört (ibid, S. 119–121) oder das ein Bild erst ermöglicht, wie bei Kant:[12]
So viel können wir nur sagen: das Bild ist ein Produkt des empirischen Vermögens der produktiven Einbildungskraft, das Schema sinnlicher Begriffe (als der Figuren im Raume) ein Produkt und gleichsam ein Monogramm der reinen Einbildungskraft a priori, wodurch und wonach die Bilder allererst möglich werden ([Kant 1968a]Literaturangabe fehlt.
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: B 181, A 141–142, Hervorh. i. O.).

Die Frage, ob neben den materiellen Bildern auch visuelle Vorstellungen als mentale Bilder in ein solches Bildverständnis mit einbezogen werden können oder sollen, bleibt dabei offen.

Geht man im Gegensatz dazu davon aus, dass das bildnerische Denken ein zum begrifflichen Denken entgegengesetztes, aber diesem gleichwertiges Denken ist, ergibt sich daraus ein anderer Bildbegriff. Unterscheidet man das Bildnerische vom Visuellen, kann man daraus eine Differenzierung zwischen Bildern und visuellen Darstellungen ableiten. Denn in diesem Verständnis ist nicht jedes Denken, das sich auf visuelle Darstellungen bezieht, bildnerisch. Das heißt auch, dass nicht alle Darstellungen in visuellen Medien Bilder sind. Der Ausdruck ‘Bild’ bezeichnet in diesem Verständnis nicht eine bestimmte Medienart, sondern Bilder zeigen sich in verschiedenen visuellen Medien. Eine solche Differenzierung zwischen »Bild« und »Medium« vertreten u.a. W. J. T. Mitchell (vgl. [Mitchell 2008c]Literaturangabe fehlt.
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: S. 16.) und G. Boehm (vgl. [Boehm 2007d]Literaturangabe fehlt.
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: S. 169–170). Um das Bild, das bildnerisch denkend betrachtet wird, von einer visuellen Darstellung zu unterscheiden, die nicht-bildnerisch denkend betrachtet wird, schlägt Plaum den folgenden Begriff »Schema« vor: Eine visuelle Darstellung, die man bildnerisch denkend betrachtet, wird als Bild betrachtet und kann verkürzt als ‘Bild’ bezeichnet werden. Eine visuelle Darstellung, die man schematisierend denkend betrachtet, wird als Schema betrachtet und kann verkürzt als ‘Schema’ bezeichnet werden ([Plaum 2016a]Literaturangabe fehlt.
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: S. 178–187). Auch dieses Verständnis von Bild lässt die Frage offen, ob es mentale Bilder gibt bzw. was sinnvoll unter diesem Ausdruck zu verstehen ist.

Anmerkungen
  1. Vgl. hierzu auch: [Jäger 1980a]Literaturangabe fehlt.
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    : S. 31.
  2. Vgl. [Craig 1998a]Literaturangabe fehlt.
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    : Online-Ausgabe: (ohne Seitenangabe), Zugriff am 22.04.2018; [Zalta 2018a]Literaturangabe fehlt.
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    Online-Ausgabe, Zugriff am 22.04.2018; [Kelly 1998a]Literaturangabe fehlt.
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    .
  3. Der englische Originaltitel von Rudolf Arnheims Buch «Anschauliches Denken» (1969) lautet «Visual Thinking», [Arnheim 1969a]Literaturangabe fehlt.
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    .
  4. Der Titel der englischen Ausgabe von Paul Klees «Das Bildnerische Denken» lautet «Notebooks, Band 1: The Thinking Eye», [Klee 1961a]Literaturangabe fehlt.
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    .
  5. Vgl. [Wick 2000a]Literaturangabe fehlt.
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    : S. 13, Fußnote 9.
  6. Vgl. [Wick 2000a]Literaturangabe fehlt.
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    : S. 13, Fußnote 9; Und: [Plaum 2016a]Literaturangabe fehlt.
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    : S. 244f.
  7. Das Buch erschien im selben Verlag erstmals 1959 unter dem Titel «Bildende Kunst der Gegenwart: Analyse und Methode» und wurde für die zweite, neu betitelte Fassung erweitert.
  8. Vgl. [Ehmer 1976a]Literaturangabe fehlt.
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    : S. 28f. und [Giffhorn 1972a]Literaturangabe fehlt.
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    : S. 98f.
  9. Vgl. [Barck et al 2000ffa]Literaturangabe fehlt.
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    , [Sandkühler 2010a]Literaturangabe fehlt.
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    , [Ritter et al 1971a]Literaturangabe fehlt.
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    , [Pfisterer 2011a]Literaturangabe fehlt.
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    , [Pawlik & Strassner 1987a]Literaturangabe fehlt.
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    , [Olbrich 2004a]Literaturangabe fehlt.
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    und [Henckmann & Lotter 2004a]Literaturangabe fehlt.
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    .
  10. Vgl. [Engel et al 2012a]Literaturangabe fehlt.
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    , bzw. den darin enthaltenen Aufsatz: [Pape 2012a]Literaturangabe fehlt.
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    , sowie [Hildebrandt 2011a]Literaturangabe fehlt.
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    .
  11. Hierzu auch ⊳ Uneigentliche Bilder.
  12. Hierzu auch ⊳ Image Schemata sowie Anschauung und Begriff.
Literatur                             [Sammlung]

[Arnheim 1969a]:
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[Arnheim 2001a]:
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[Barck et al 2000ffa]:
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[Baumgarten 2011a]:
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[Boehm 2004a]: Boehm, Gottfried (2007). Jenseits der Sprache? Anmerkungen zur Logik der Bilder (2004). In: Boehm, Gottfried (Hg.): Wie Bilder Sinn erzeugen. Die Macht des Zeigens. Berlin: Berlin University Press, S. 34-53.

[Boehm 2005a]: Boehm, Gottfried (2005). Das Bild und die hermeneutische Reflexion. In: Martin-Heidegger-Gesellschaft (Hg.): Dimensionen des Hermeneutischen. Heidegger und Gadamer. Frankfurt am Main: ???, S. 23-35, Schriftenreihe Band 7. [Boehm 2007d]:
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[Brandt 2010a]:
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[Bunge 1996a]:
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[Craig 1998a]:
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[Dewey 1980a]:
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[Ehmer 1976a]:
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[Eid et al 2002a]:
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[Engel et al 2012a]:
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[Fiedler 1996a]:
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[Giffhorn 1972a]:
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[Henckmann & Lotter 2004a]:
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[Hildebrandt 2011a]:
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[Jenny 1994a]:
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[Jenny 1996a]:
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[Jäger 1980a]:
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[Kant 1968a]:
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[Kelly 1998a]:
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[Klee 1956a]:
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[Klee 1961a]:
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[Lange 2010a]:
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[Mersch 2014a]:
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[Mersch 2016a]:
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[Mitchell 2008c]:
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[Mittelstraß & Lorenz 2005a]:
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[Olbrich 2004a]:
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[Otto 1973a]:
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[Pape 2012a]:
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[Pawlik & Strassner 1987a]:
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[Pfennig 1974a]:
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[Pfisterer 2011a]:
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[Plaum 2016a]:
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[Ritter et al 1971a]:
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[Sachs-Hombach 2003a]: Sachs-Hombach, Klaus (2003). Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Herbert von Halem. [Sandkühler 2010a]:
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[Schmidt 2011a]:
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[Welsch 2010a]:
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[Wick 2000a]:
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[Wiesing 2008a]: Wiesing, Lambert (2008). Die Sichtbarkeit des Bildes. Geschichte und Perspektiven der formalen Ästhetik.. Frankfurt a.M., New York: Campus. [Zalta 2018a]:
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Ausgabe 1: 2018

Verantwortlich:

Lektorat:

Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra [110], Goda Plaum [24] und Dimitri Liebsch [6] — (Hinweis)